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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

25. Maßnahmen zur Herbeiführung der zeitlichen Ausgleichung usw. 99 
der Mehrimport an Maren, der nach Oesterreich geliefert wird, bis zu 
Weihnachten, denr Termin der Geldsendungen der Auswanderer und 
bis zum Sommer, der starken Reisezeit kreditiert werden, so könnte die 
Goldbewegung von und nach Oesterreich erheblich eingeschränkt werden. 
Bei der Vielfältigkeit der internationalen Verkehrsbeziehungen ist die 
Kreditierung bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit von Gegenforderungen 
schwer erreichbar, da ein anderes Mitglied der Volkswirtschaft die 
Zahlung zu leisten und ein anderes sie zu fordern hat. Der österreichische 
Baumwollspinner kann dem amerikanischen Händler die Bezahlung 
der Baumwolle nicht aus dem Grunde bis Weihnachten schuldig 
bleiben, weil dann die österreichischen Auswanderer Geld in die Heimat 
zurücksenden und dadurch eine Rompensation — selbstredend soweit 
sich die Beträge decken — geschaffen werden könnte, väs weit 
überwiegende vorherrschen des Bankakzepts gegenüber dem Waren 
wechsel und die Konzentration der Zahlungen bei immer weniger 
und immer größeren Instituten hat aber im internationalen Ver 
kehr eine starke Tendenz zur Durchführung des zeitlichen Aus 
gleichsprozesses erzeugt. Namentlich in jenen Reichen, welche einige 
große Saisonprodukte ausführen, stellen die Finanzwechsel der Ban 
ken, die in den der Saison vorangehenden Monaten auf das Aus 
land gezogen werden, einen haupttgp volkswirtschaftlicher Aus 
gleichung der zeitlichen Schwankungen der Zahlungsbilanz durch die 
Kreditbanken dar. 
Der Auslandswechsel (Devise) ermöglicht in jedem Moment seiner 
Laufzeit Zahlung an das Ausland durch Diskontierung im Reich des 
Akzeptanten. Die alte Streitfrage, ob der Wechsel Zahlungsmittel sei, 
ist für den heimischen Verkehr aus bekannten Gründen zu verneinen,- 
im Verkehr von Land zu Land aber ist der Warenwechsel (nicht die 
Finanztratte) als Zahlungsmittel anzusehen, zumal der Regreß bei 
Devisen außerordentlich selten zur Anwendung kommt. Die Rredit- 
banken und die Devisen-Brokers pflegen größere Devisenbestände in 
Zeiten niedriger Kurse — wenn das Angebot an Auslandswechseln 
die Nachfrage übersteigt — anzukaufen, um sie bei höheren Nursen 
wieder abzustoßen. Wenn sich die Verhältnisse ihren Erwartungen 
entsprechend gestalten, wirken sie durch die Devisenspekulation zeitlich 
ausgleichend. 
Die Kreditbanken und Brokers erwerben Devisen in spekulativer 
Absicht: sie kaufen nur, wenn sie Kurssteigerung erwarten; die neuere 
Praxis der Notenbanken im Devisengeschäft geht nicht allein von Ge 
winnrücksichten aus. Lei der starken Bedeutung, welche die Litera- 
7*
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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