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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

31. Oie Wirksamkeit der Notenbanken in Krisen- und Kriegszeiten. 137 
Krebitbeöürftigen nicht entstehen. Es fehlt in London das moralische 
Moment, das den kontinentalen Noteninstituten verwehrt langjährigen 
Runden im Augenblick der Not die Türe zuzuschließen und das ermög 
licht der Bank von England in Nrisenzeiten eine der festländischen 
völlig entgegengesetzte Praxis. Während die Reichsbank, die Bank 
von Frankreich, die Gesterreichisch-Ungarische Bank in solchen Tagen 
dem erweiterten Nreditbedürfnis der Industrie nachzukommen sich 
bemühen, ihre Nredite ausdehnen, schränkt die Bank von England ihre 
Kreditgewährung ein, verwirklicht die Liquidität, um sich für die Gold 
ansprüche stark zu halten. Man hat der Bank von England in den beiden 
letzten Jahrzehnten vielfach zum Vorwurf gemacht, daß sie außerhalb 
des Wirtschaftslebens des Reiches stehe, vie Tatsache stimmt, aber 
die Nritik ist unbegründet. Bei den großen Anforderungen aus dem 
internationalen Verkehr und aus der inneren Goldzirkulation, die sich 
in Nrisenzeiten gegen die Bank von England richten, ist die Rückziehungs 
möglichkeit der Nredite für das Zentralinstitut eine Notwendigkeit — 
und das ist nur dann durchführbar, wenn die Bank auch in ruhigen 
Tagen nicht direkt im Geldmarkt arbeitet. 
Wirksame Intervention der Notenbank wird durch Gewöhnung 
der Bevölkerung an Notenzirkulation erleichtert. Erfolgt die The 
saurierung, die zur Abhebung der Bankguthaben führt, in Noten, 
so kann die Zentralbank ohne Schwächung ihres Status die bis 
her von den andern Banken gewährten Nredite übernehmen,' die 
erhöhte Notenausgabe bewirkt nicht eine Inflation, da die Noten ledig 
lich an Stelle der Depositen treten. Ist die Bevölkerung an Metall 
überhaupt nicht gewöhnt, dann vermag die Zentralbank auch bei ge 
ringem Goldvorrat hilfreich einzugreifen, da sie nur ihr Schuldver 
sprechen an die Stelle des Schuldversprechens der andern Institute zu 
setzen hat. Solange der innere Verkehr der Notenbank vertrauen 
entgegenbringt, ist die Ausgabe von Noten auch bei niedrigem Metall- 
bestand möglich,- Länder mit ausschließlicher Notenzirkulation werden 
die Einführung des Zwangskurses nur mit Rücksicht auf das Ausland 
benötigen, mit dieser Maßnahme in Panikzeiten länger zurückhalten 
können als Reiche mit starkem Goldumlauf. 
Zm innern Verkehr ist die Ausdehnungsfähigkeit des Notenumlaufs 
unbeschränkt,' in Nrisenzeiten hat die englische, in Nriegszeiten die 
französische Bevölkerung die Noten ihrer Zentralbank auch dann ange 
nommen, wenn deren Emissionsbetrag den Metallbestand um das 
Zehnfache überstieg. Schon vor nahezu einem Jahrhundert wurden 
die schwersten englischen Nrisen nicht durch Mangel an vertrauen in
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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