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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

30 
Erster Abschnitt 
Das Gesamtquantum des in jedem Zeitabschnitt als Zirkulations: 
mittel funktionierenden Geldes ist also bestimmt einerseits durc} 
die Preissumme der zirkulierenden Warenwelt, anderseits durel 
den langsameren oder rascheren Fluß ihrer gegensätzlichen Zir- 
kulationsprozesse, von dem es abhängt, der wievielte Teil jene] 
Preissumme durch dieselben Geldstücke realisiert werden kann 
Die Preissumme der Waren hängt aber ab sowohl von der Masse 
als den Preisen jeder Warenart. Die drei Faktoren: die Preis 
bewegung, die zirkulierende Warenmasse und endlich die Umlaufs- 
geschwindigkeit des Geldes, können aber in verschiedener Richtung 
und verschiedenen Verhältnissen wechseln, die zu realisierende 
Preissumme, daher die durch sie bedingie Masse der Zirkulations 
mittel, also sehr zahlreiche Kombinationen durchmachen. Wir zählen 
hier nur die in der Geschichte der Warenpreise wichtigsten auf. 
Bei gleichbleibenden Warenpreisen kann die Masse. der Zir 
kulationsmittel wachsen, weil die Masse der zirkulierenden Warer 
zunimmt oder die Umlaufsgeschwindigkeit des Geldes abnimmt 
oder beides zusammenwirkt. Die Masse der Zirkulationsmittel kanr 
umgekehrt abnehmen mit abnehmender Warenmasse oder zu 
nehmender Zirkulationsgeschwindigkeit. 
Bei allgemein steigenden Warenpreisen kann die Masse de! 
Zirkulationsmitiel gleichbleiben, wenn die Masse der zirkulierender 
die nach Vermehrung des Geldes schreien? ... Der Pächter klagt... el 
denkt, er könnte seine Produkte zu gutem Preise verkaufen, wenn nur meh! 
Geld im Lande wäre, . . . Da scheint es also, daß er nicht Geld braucht, son 
dern einen guten Preis für sein Korn und sein Vieh, die er verkaufen 
möchte, aber nicht kann.... Warum erlangt er keinen solchen Preis? Erstens: 
entweder gibt es überhaupt zu viel Korn und Vieh im Lande, so daß die 
meisten auf dem Markte ebenso wie er verkaufen und nur wenige kaufen 
wollen, oder zweitens die gewöhnliche Entlastung des Marktes durch Aus 
fuhr stockt . . . oder drittens der Konsum geht zurück, wenn zum Beispie 
die Bevölkerung infolge von Verarmung nicht mehr soviel für ihren Haus 
halt ausgibt wie früher; es ist also nicht die Vermehrung des Bargeldes, die 
den Produkten des Pächters zum Verkauf verhelfen würde, sondern die Be 
seitigung einer der erwähnten drei Ursachen, die in der Tat den Mark 
drücken, ... Der Kaufmann und der Krämer brauchen Geld in derselbe! 
Weise, das heißt sie vermissen den Absatz für die Güter, mit denen sie Hande 
treiben, weil die Märkte stocken, . . . Eine Nation gedeiht niemals besser 
als wenn die Reichtümer möglichst schnell die Hände wechseln.“ (Si 
Dudley North: „Discourses upon Trade, London 1691“, p. 11—15 passim- 
Herrenschwands Schwindeleien kommen alle darauf hinaus, daß die aus de! 
Natur der Ware entspringenden und daher in der Warenzirkulation er 
scheinenden Widersprüche durch Vermehrung der Zirkulationsmittel b® 
seitigt werden können. Aus der Volksillusion, welche Stockungen des Pre 
duktions- und Zirkulationsprozesses einem Mangel an Zirkulationsmittel? 
zuschreibt, folgt übrigens keineswegs umgekehrt, daß wirklicher Mangel #9 
Zirkulationsmitteln, zum Beispiel infolge offizieller Pfuschereien mit de! 
„Regulierung des Umlaufsmittels‘, nicht seinerseits Stockungen hervorrufe? 
kann.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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