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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der Geldmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

182 
II. Der Geldmarkt. 
bei politischen Krisen die Zahlungsfähigkeit gefährdet wäre. Kür einen 
Teil der Geldmarktkredite ist nicht die Verzinsung allein, sondern bank 
politische Rücksichten entscheidend, namentlich für die Gewährung von 
Lffektenkredit im Zusammenhang mit dem Emissionsgeschäft. Endlich 
können die inländischen Geldmarktkredite zum weitaus größten Teil 
ohne Benützung von Währungsgeld gewährt werden, die ausländischen 
dagegen können nur aus Korderungen gegen den konkreten Uusland- 
staat, aus Barkasse oder Guthaben bei der Notenbank geleistet werden, 
sodaß erst der in den meisten Ländern sehr starke Widerstand der Noten 
bank gegen die Goldhergabe für Ruslandskredit überwunden werden 
muß. 
Kür die Verzinsung der den ausländischen Plätzen zur Verfügung 
gestellten Gelder bildet die Untergrenze die Leihrate, die auf dem heimi 
schen Geldmarkt bei gleichwertiger Unlage zu erreichen ist zuzüglich des 
Valutarisikos. 
vie Unlagen des Geldmarkts im weiteren Sinn scheiden aus der 
internationalen Konkurrenz aus. vie Banken geben im Uusland ar 
beitenden Unternehmungen nur ganz ausnahmsweise Betriebskredit, 
weil ihnen die Kontrole der Betriebsführung unmöglich ist. Es ist zwar 
in einzelnen Reichen durch Gewährung des Betriebskredits in Form 
des Bankakzepts gelungen, den Geldmarkt im engeren Sinn zur Deckung 
eines Teiles des Betriebskredits zu gewinnen, aber die Unterbringung 
derartiger Ukzepte im internationalen Verkehr hat vielfach — wie uns 
scheint mit Recht — Schwierigkeiten bereitet, vie Konditionen für den 
Betriebskredit sind darum in allen Reichen von der Bankrate, nicht vom 
Privatsatz abhängig. — 
vie Wanderungsrichtung der Leihgelder ist nicht allein von der 
Stärke des Kapitalreichtums abhängig: ein ärmeres Reich sendet in 
das reichere Leihkapital, wenn dort zeitweise der Zins höher ist entweder 
wegen schlechter Organisation des Geldmarkts — zum Beispiel bisher 
New pork — oder im Kall intensiver Konjunktur im reicheren Land 
bei gleichzeitiger Depression im ärmeren oder bei Zusammentreffen 
einer ungünstigen Jahreszeit auf dem Geldmarkt des reicheren mit 
einer günstigen auf jenem des ärmeren Staates — so ist z. L. London 
in den ersten Monaten des Jahres wegen der Steuereinzahlung bei der 
Bank von England relativ angespannt, während die kontinentalen 
Märkte, von den Monatsschlüssen abgesehen, gerade im ersten Viertel 
jahr im Verhältnis zum Jahresdurchschnitt flüssigen Geldstand auf 
zuweisen pflegen. — 
Wie wir sahen, ist der Verkehr unter den Geldmärkten außeror
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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