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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

41. Der hMothekarkreüit. 
195 
sondern lediglich um der Konkurrenz der Banken willen. Ungewöhnlich 
hohen oder ungewöhnlich tiefen Geldmarktzinsen pflegen die Sparkassen 
nicht zu folgen. Oa die Sparkassen einen Teil ihrer Einlagen in Renten 
anlegen müssen, bildet der Rentenzins die Höchstgrenze für die Einlagen 
vergütung. Oer Regiezuschlag ist bei den mit einfacher, teilweise ehren 
amtlicher Organisation arbeitenden Sparkassen gering, Gewinner- 
zielungspflicht besteht nicht. 
Oie Kostengrenze liegt somit am tiefsten bei den Sparkassen, ain 
höchsten bei den Aktienhgpothekenbanken. Während die ersteren für 
die ihnen zufließenden Betriebsmittel einen Prozentsatz unter der Bank 
rate, im ungünstigsten Fall den Rentenzins abzüglich des Regieabschlags 
vergüten, beschaffen sich die Hypothekenbanken das Pfandbriefkapital 
im günstigsten Fall durch Emission zum Rentenkurs, wozu die Kommis 
sion für die Unterbringung der Pfandbriefe, die Regie und der Gewinn 
hinzutreten müssen. Welche dieser Untergrenzen maßgebend wird das 
hängt von der höhe des Kapitalbedarfs auf dem hgpothekenmarkt ab. 
werden in kapitalflüssigen Zeiten die Pfandbriefbanken zurückgedrängt, 
so kommt die Untergrenze der Sparkassen und Versicherungsgesellschaften 
zu praktischer Geltung, während umgekehrt in kapitalknappen Zeiten 
die Bedingungen der teuersten Institute, der Pfandbriefbanken, ganz 
allgemein auch von den andern Anstalten angenommen werden; so haben 
in den letzten Jahren viele Sparkassen und regulär die Versicherungsge 
sellschaften die Kondition der Abschlußprovision („damno“ in Berlin, 
„Zuzählung" in Wien), welche die Pfandbriefanstalten wegen des Kurs 
standes ihrer Pfandbriefe unter pari ausbedingen mutzten, auch in ihre 
hgpothekarbedingungen aufgenommen, obwohl sie ja gar keine Pfand 
briefe ausgeben, daher auch keinen Kursverlust erleiden. 
Auf Seite der Nachfrage ist die Höchstgrenze des Kreditzinses, die 
gewährt werden kann, durch folgende Erwägung gegeben: Oer Käufer 
eines Hauses will zumindest den Rentenertrag, regulär wegen der Ver 
waltung, der Leerstehungsgefahr, der Schwierigkeit der Veräußerung 
eine Ouote darüber als Reingewinn erzielen. Va der hgpothekarkredit 
nicht den gesamten hauswert, sondern nur einen Teil desselben erfaßt, 
muß dem Kalkül des Hauseigentümers Rechnung getragen werden; 
der Ertrag des Hauses abzüglich der hgpothekenannuität muß minde 
stens den Rentenzins übrig lassen, sonst wird das Kapital die Tendenz 
haben vom Häusermarkt ab- und dem Effektenmarkt zuzuströmen, was 
in weiterer Folge eine Minderung der Bautätigkeit herbeiführt; es kann 
aber auch der Fall eintreten — der hauptfall der Baukrise — daß sich 
hoher hgpothekenzins auf Kosten des spekulativen Baunutzens durch- 
- 13 *
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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