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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Kapitalmarkt
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

238 
III. Der Kapitalmarkt. 
scheidet sich von sonstigen Märkten dadurch, das; der Vorrat, der 
noch auf den Markt kommen kann, sich nicht übersehen läßt. Vieser 
setzt sich nicht bloß aus der Gesamtheit der Emissionen zusammen, 
die von öffentlichen Körperschaften des In- und Auslandes, Banken, 
Industrie und Verkehrsunternehmungen geplant werden, sondern auch 
aus den Effekten, welche von den bisherigen Eigentümern wieder 
auf den Markt zurückgeworfen werden. Im Gegensatz zur Ware sind 
ja die Effekten dauernd Gegenstand des wirtschaftlichen Verkehrs. 
Auch die Zahl der Käufer und ihre Kaufstärke ist im vorhinein schwer 
abzuschätzen, da die Anziehungskraft auf das außenstehende Publikum 
starken und unberechenbaren Schwankungen unterworfen ist. Die 
dreifache Unsicherheit über Angebot, Nachfrage und Ertragsaussichten 
der zu kapitalisierenden Effekten läßt ein absolut sicheres Markturteil 
nicht zu. Aus der Summe dessen, was er weiß, und dessen, was er 
voraussieht, muß sich jedes Börsenmitglied ein Urteil über die Lage 
des Marktes bilden, das aber in hohem Maße von den Ansichten der 
Umgebung beeinflußt wird. Oie Börse erzeugt Massenurteile, ihr 
Organismus ist geeignet, eine Einheit der Stimmung, eine Mehrheits 
überzeugung von der Art der künftigen Entwicklung hervorzurufen, 
die sich dem außenstehenden Publikum in den Zeiten der Aufwärts- 
bewegung der Wirtschaft mit suggestiver Kraft mitteilt, und in einer 
derartigen Stimmung mögen auch Werte emporgehoben oder herunter 
gesetzt werden, bei denen individuelle Verhältnisse eine Kursänderung 
nicht begründen würden. Infolge der Bildung eines Gesamturteils 
über die wirtschaftliche Entwicklung wird die Lörsebewegung zeit 
lich schärfer konzentriert als jene der wirtschaftlichen Konjunktur. Bei 
teurem Leihgeld und angespannten Engagements kann das Zusam 
mentreffen mehrerer ungünstiger Nachrichten einen Niederbruch der 
Haussebewegung Hervorrufen, an einem Tag die Wendung der Stim 
mung erzeugen und die Kurse der führenden Werte rasch herunter 
setzen, während sich in der Wirtschaft selbst derartige Entwicklungen 
nicht von einem Tag zum andern, sondern allmählich vollziehen, von 
einem Industriezweig zum andern übergehen. Die der Börse inne 
wohnende Tendenz der Ausgleichung der Rentabilitätsrate führt dazu, 
daß in Perioden aufsteigender Entwicklung, wenn die Rentabilität 
der führenden Werte auf 5—5%% gesunken ist, der brolrer die Liste 
der Wertpapiere durchgeht und seinen Klienten jene Werte zum An 
kauf empfiehlt, die noch 7% tragen. Durch die Gleichbewertung zweier 
Effektengruppen mit ungleichen Zukunftschancen kann eine Ueber- 
bewertung zahlreicher Effekten resultieren.
	        

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Die Volkswirthschaftslehre.
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