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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[I.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

E 
i 
16 
4. Das Verhältnis zwischen passiv- und Mivgeschäften. 
schreiten. Die Liquidität der Depositen- und Notenbanken unterscheidet 
sich von jener aller andern wirtschaftlichen Unternehmungen durch die 
Notwendigkeit täglicher Bereitschaft,- jede dieser Banken muß bereit 
sein, das Höchstmaß der Abhebungen oder Einlösungen sofort leisten 
zu können,- und nach diesem Grundsatz richten sich die Aktivanlagen. 
Die Banken erwerben regulär nicht Eigentum, sondern gewähren 
Kredit und zwar in solcher Weise, daß ihnen sofort ein großer Teil der 
verliehenen Mittel wieder zur Verfügung stehen kann. Dieses Ziel 
kann von den Depositenbanken entweder durch Verleihung großer Be 
träge auf täglichen oder kurzfristigen (on cali) Abruf erreicht werden, 
wie dies der englischen und nordamerikanischen Bankpraxis entspricht 
(eigene Liquidität), oder durch Gewährung von Krediten, die im Not 
fall an die Notenbank weitergegeben werden können (Wechselkredite), 
wie dies Brauch auf dem Kontinent ist. 
Im letzteren Fall trägt die Notenbank die Hauptlast der Liquidi 
tätssorge- sie muß darauf gefaßt sein, nicht bloß allen Ansprüchen, die 
aus den Kreisen der Noteninhaber und ihrer Deponenten an sie gestellt 
werden, zu genügen, sondern auch noch allen andern, die eventuell von 
den Depositenbanken herankommen. Im letzten Jahrzehnt wurde in 
vielen Reichen die Frage erörtert, ob die Lösung dieser Aufgaben den 
großen Notenbanken möglich sei. Wie und innerhalb welcher Grenzen 
dies erreicht werden kann, wird im Kapitel über die Liquidität der 
Notenbank untersucht werden. — 
Die Depositenbanken rechnen damit, daß ein bestimmter Prozent 
satz der fremden Gelder ihnen dauernd verbleibt; diese Quote ihrer 
Mittel investieren sie; jenen Teil, den sie flüssig erhalten wollen, legen 
sie in solchen Formen an, die Rückberufung in kurzer Frist oder Zutritt 
zur Notenbank ermöglichen: Oer Betriebskredit an Industrie und Handel 
und der Effektenkredit entspricht diesen Forderungen; den Markt, auf 
dem Angebot und Nachfrage für diese Kredite sich begegnen, bezeichnet 
man in der Praxis als Geldmarkt. Oie neuere Entwicklung hat immer 
mehr dazu geführt, die Notenbanken, die bis in die zweite Hälfte des 
19. Jahrhunderts die Herrschaft über den Geldmarkt besaßen, in eine 
Stellungzu drängen, die in günstigen Zeiten mehr subsidiären Charakter 
I hat, im Zenit einer Konjunkturperiode, in Kriegs- oder in Panikzeiten 
jedoch für den Geldmarkt durch die entscheidende Stützung eine außer 
ordentliche Bedeutung gewinnt; um die Position der Notenbank klarer 
zum Ausdruck zu bringen, wird in der folgenden Darstellung im Gegen 
satz zur bisherigen Tradition zunächst der Geldmarkt und die Stellung der 
Depositenbanken auf demselben und dann erst die Notenbank und ihr
	        

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Gesamtstaat, Dualismus Und Pragmatische Sanktion. Universitäts-Buchhandlung (Otto Gschwend), 1914.
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