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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1006296646
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19592
Document type:
Monograph
Author:
Somary, Felix http://d-nb.info/gnd/119189518
Title:
Bankpolitik
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 289 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[IV.]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

65. Die Konzentration der Kreditbanken. 
275 
Beziehung zu mehreren dem gleichen Unternehmungszweig angehö 
renden Zirmen legt den Banken eine Wirksamkeit in diesem Sinn nahe, 
zumal sie auf Rücksicht auf die Art ihres Placement Interesse an gleich 
mäßiger Dividende bei den ihnen nahestehenden Unternehmungen 
haben. Die kurze Kündbarkeit des Unlagekredits gibt ihnen ein Macht 
mittel, das in zahlreichen Zällen des letzten Jahrzehnts namentlich an 
den Konjunkturwenden zur Beugung widerstrebender Unternehmungen 
ausgenützt wurde. 
In Oesterreich und Rußland, wo die Banken durch Warenabtei 
lungen teilweise selbst den verkauf der Industrieprodukte und die Lei 
tung der Kartellbüros organisiert haben, besitzen die Banken die finan 
zielle Führung der Industrie/ in Deutschland und Amerika dagegen 
sind die Unsichten darüber geteilt, ob der Einfluß der Banken auf die 
Industrie zunimmt,- Kirdorf hat dies auf der Mannheimer Tagung 
des Vereins für Sozialpolitik entschieden verneint, Direktor Schmidt 
von Krupp in der Bankenquete bejaht. Man ist vielfach geneigt, mit 
fortschreitendem Kapitalreichtum eines Landes Schwächung der Macht 
der Banken anzunehmen, und sicherlich sind die konsolidierten schweren 
Industrien der Gegenwart infolge ihrer großen Rücklagen auf Kredit 
weit weniger angewiesen als vor zwei oder drei Jahrzehnten/ manche 
von ihnen sind nicht blos von Banken unabhängig sondern üben selbst 
Einfluß auf die Banken aus. Vas gilt aber nur für jene Unterneh 
mungen der Schwerindustrie, die durch mehrere Konjunkturperioden 
erfolgreich arbeiteten, nicht für alle übrigen, die nur mäßigen Nutzen 
erzielen oder sich erst emporringen müssen. Für das Maß des Einflusses 
der Banken kommt es ferner auf den Grad der Konkurrenz unter ihnen 
an: Die Wahrscheinlichkeit bei Kündigung des Kredits anderswo Ersatz 
zu finden ist ungleich größer, je zahlreicher die Banken sind und je weni 
ger sie voneinander abhängen. 
Manche sehen in der Konzentration nur einen Uebergang zum 
Monopol im Kreditbankwesen. Zür den bankmäßigen Zahlungsverkehr 
wäre das Monopol wegen der Zentralisierung und Teilnehmerlisten 
veröffentlichung die vernünftigste Organisation/ eine Vielheit von 
Instituten bietet nur für die Uebergangszeit bis zur Gewöhnung der 
Bevölkerung an den Bankverkehr Vorteil, nicht im Beharrungszustand. 
Uus allen andern Gebieten dagegen wären die Nachteile augenfällig: 
für alle Urten der Kredite würden Monopolpreise diktiert werden, alle 
produktiv tätigen wären von der Einsicht einer Direktion abhängig. Die 
Ausübung dieser Befugnisse durch ein Privatinstitut wäre unerträglich. 
Wir sind von dem Endpunkt einer derartigen Entwicklung noch 
18*
	        

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Niederlande. Mittler, 1926.
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