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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1008917265
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19129
Document type:
Monograph
Author:
Flückiger, Otto http://d-nb.info/gnd/117736708
Title:
Die Schweiz
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Druck und Verlag von Schultheß & Co.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 243 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Bevölkerung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

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Drittes Kapitel. : 
73 
Metamorphose der Ware zugleich Verkauf und Kauf, ist dieser 
Teilprozeß zugleich selbständiger Prozeß. Der Käufer hat die Ware, 
der Verkäufer hat das Geld, das heißt eine Ware, die zirkulations- 
fähige Form bewahrt, ob sie früher oder später wieder auf dem 
Markt erscheine. Keiner kann verkaufen, ohne daß ein anderer 
kauft. Aber keiner braucht unmittelbar zu kaufen, weil er selbst 
verkauft hat. Die Zirkulation sprengt die zeitlichen, örtlichen und 
individuellen Schranken des Produktenaustausches eben dadurch, 
daß sie die hier vorhandene unmittelbare Identität zwischen dem 
Austausch des eigenen und dem Eintausch des fremden Arbeits- 
Produkts in den Gegensatz von Verkauf und Kauf spaltet. Daß die 
Selbständig einander gegenübertretenden Prozesse eine innere Ein- 
heit bilden, heißt ebensosehr, daß ihre innere Einheit sich in äuße- 
"en Gegensätzen bewegt. Geht die äußerliche Verselbständigung 
der innerlich Unselbständigen, weil einander ergänzenden, bis zu 
einem gewissen Punkt fort, so macht sich die Einheit gewaltsam 
Eeltend durch eine — Krise. Der der Ware immanente Gegensatz 
Von Gebrauchswert und Wert, von Privatarbeit, die sich zugleich 
als unmittelbar gesellschaftliche Arbeit darstellen muß, von be- 
Sönderer konkreter Arbeit, die zugleich nur als abstrakt allgemeine 
Arbeit gilt, von Personifizierung der Sache und Versachlichung der 
P rsonen — dieser immanente Widerspruch erhält in den Gegen- 
Sätzen der Warenmetamorphose seine entwickelten Bewegungs- 
formen. Diese Formen schließen daher die Möglichkeit, aber auch 
Nür die Möglichkeit der Krisen ein. Die Entwicklung dieser Mög- 
lichkeit zur Wirklichkeit erfordert einen ganzen Umkreis von Ver- 
hältnissen, die vom Standpunkt der einfachen Warenzirkulation 
"och gar nicht existieren.” 
‚Als Vermittler der Warenzirkulation erhält das Geld die Funk- 
tion des Zirkulationsmittels, 
3 Vgl. meine Bemerkungen über James Mill in: „Zur Kritik der 
Politischen Oekonomie“, S. 74 bis 76. [Stuttgarter Ausgabe S. 86 ff.] Zwei 
Punkte sind hier charakteristisch für die Methode der ökonomistischen Apo- 
logetik [der Verteidigung und Beschönigung des Bestehenden]. Erstens die 
(entifzierung von Warenzirkulation und unmittelbarem Produktenaustausch 
durch einfache Abstraktion von ihren Unterschieden. Zweitens der Versuch, 
die Widersprüche des kapitalistischen Produktionsprozesses wegzuleugnen, 
‚ndem man die Verhältnisse seiner Produktionsagenten in die einfachen Be- 
Mehungen auflöst, die aus der Warenzirkulation entspringen. Waren- 
Produktion und Warenzirkulation sind aber Phänomene, die den ver- 
Schiedensten Produktionsweisen angehören, wenn auch in verschiedenem 
Umfang und Tragweite. Man weiß also noch nichts von der Differentia 
SPecifica [der kennzeichnenden Eigenart] dieser Produktionsweisen und kann 
Se daher nicht beurteilen, wenn man nur die ihnen gemeinschaftlichen, 
abstrakten Kategorien der Warenzirkulation kennt. In keiner Wissenschaft 
Außer der politischen Oekonomie herrscht so große Wichtigtuerei mit elemen- 
larischer Gemeinplätzlichkeit. Zum Beispiel J. B. Say nimmt sich heraus, 
Über die Krisen abzuurteilen, weil er weiß, daß die Ware Produkt ist.
	        

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Konserven Und Konservenindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1907.
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