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Die Schweiz

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Bibliographic data

fullscreen: Die Schweiz

Monograph

Identifikator:
1008917265
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-19129
Document type:
Monograph
Author:
Flückiger, Otto http://d-nb.info/gnd/117736708
Title:
Die Schweiz
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Druck und Verlag von Schultheß & Co.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 243 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einzelbeschreibung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Schweiz
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines
  • Aufbau
  • Das Klima
  • Gewässer
  • Nutzbare Mineralien
  • Die Landwirtschaft
  • Industrie
  • Handel
  • Verkehrswege
  • Fremdenverkehr
  • Bevölkerung
  • Einzelbeschreibung
  • Die Karten der Schweiz
  • Index

Full text

190 
Haslital 
Alpen mit den Walliser Alpen war schon einmal die 
Rede (Seite 7). Die Hauptgipfel der stark vergletscher 
ten Stammkette entsenden seitliche Ketten, die Voralpen, 
nordwärts zum Brienzer- und Thunersee in der Aaretal 
furche; zwischen den Bergzügen dringen die Seitentäler 
der Aare an den Hauptkamm des Gebirges heran. Die 
Gipfel fallen mit gewaltiger Steilwand zu den Tal 
hintergründen und zu den Voralpen ab, die meist mit 
einer Einsattelung an die Hauptkette anschließen und 
nirgends in die Schneeregion hinausragen. Die Schnee 
grenze befindet sich in den Berner Alpen bei 2900 in. Der 
Nadelwald verkleidet die Berghalden, erreicht aber durch 
schnittlich bei 1800—1900 in seine obere Grenze; die 
Kämme der Voralpen liegen in der Weidenregion. 
Der Oberlauf der Aare liegt im östlichsten der 
zahlreichen Quertäler des Berner Oberlandes, im Hasli- 
tal. Nahe der Grimselstraße, die über eine bequeme 
Einsattelung der Hauptkette hinweg den Zugang zur 
■ Nhonequelle gewinnt, entspringt die Aare an den moränen 
bedeckten Eiszungen des obern und des untern Aare 
gletschers, die vom höchsten Gipfel der Berner Alpen, 
dem Finsteraarhorn, 4275 in, herabsteigen. Die Um 
gebung des Grimselhospizes zeigt in den geschrammten 
und zu Rundbuckeln niedergeschliffenen Felspartien in 
schönster Weise die Tätigkeit der eiszeitlichen Gletscher. 
Der obere Teil des in seinem ganzen Verlauf stufen 
förmig fallenden Haslitals ist eine öde Felsenwildnis, 
eingebettet zwischen den vereisten Bergmassen des Lauter- 
aarhorns 4043 ni, der Schreckhörner 4080 m und des 
Wetterhorns 3703 in im Westen und der Gruppe des 
Dammastockes und der Tierberge 3446 in im Osten. 
Das starke Gefälle des Talflusses wird künftig einein 
großen Kraftwerk dienstbar gemacht, das die wilde Schön 
heit der Landschaft, im besondern den Handeckfall, zu 
beeinträchtigen droht. Das oberste Dorf ist Guttannen. 
In der Talweitung von Jnnertkirchen mündet der 
Gadmenbach, dessen Quellen an den Eisfeldern des
	        

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Die Schweiz. Druck und Verlag von Schultheß & Co., 1914.
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