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Weltporto-Reform

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Bibliographic data

fullscreen: Weltporto-Reform

Monograph

Identifikator:
1008918695
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20162
Document type:
Monograph
Author:
Jürgensohn, Arved http://d-nb.info/gnd/1045767883
Title:
Weltporto-Reform
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 317 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel X. Reformvorschläge
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Weltporto-Reform
  • Contents
  • Title page
  • Vorrede und Einleitung
  • Kapitel I. Das Inlandsporto als Auslandsporto
  • Kapitel II. Die Weltportobewegung des letzten Jahrzehnts
  • Kapitel III. Der Entwicklungsgang des In- und Auslandsportos
  • Kapitel IV. Der Siegeszug des internationalen Pennyportos
  • Kapitel V. Der Chinesische Weltpostverein
  • Kapitel VI. Die Transitgebühren im Weltpostverkehr
  • Kapitel VII. Welt-Pennyporto und Postfinanzen
  • Kapitel VIII. Verkehrssteigerungen nach Portoermässigungen
  • Kapitel IX. Einnahmeausfälle und Mehrausgaben
  • Kapitel X. Reformvorschläge
  • Kapitel XI. Weltverkehr, Weltbriefmarke und Weltmünze
  • Anhang. Kapitel XII. Die Sonderpostenvereine im Weltpostverein

Full text

213 
anderen G-ruppen, die ebenfalls einen Postverein bilden, 
zu einem grösseren Pennyportogebiet vereinigen. Also z. B. den 
Skandinavischen Postverein und den Deutsch-Österreichischen 
und Deutsch-Luxemburgischen Postverein, vielleicht auch den 
Österreichisch-Serbisch-Montenegrinischen dazu. Oder alle diese 
zusammen mit dem Kordamerikanischen Postverein. Oder den 
einen Kolonialreichspostverein mit dem anderen, z. B. den 
deutschen und den amerikanischen, den deutschen und 
holländischen, den amerikanischen und den britischen, den 
britischen und französischen usw. 
Dieses Vorgehen würde finanziell nur ganz geringe Opfer 
erfordern, dagegen durch eine grosse Erweiterung des Penny 
portobereichs das angestrebte Endziel schnell näher rücken und 
beredt dafür wirken. 
Aus den unten dargestellten Postvereinen (S. 252 ff.) lassen 
sich die zahlreichsten Kombinationen dieser Art machen, und in 
den Ausfallbereehnungen (S. 172 ff. 195) wird man meist auch die 
finanzielle Seite der Sache berücksichtigt finden. Diese Gruppen 
vereinigungen würden dem Schneckentempo, das bei lauter 
Einzelabkommen bloß von Land zu Land einträte, Vorbeugen. 1 ) 
b Auf einige besonders notwendige Postvereinsabschlüsse möchte ich 
hier noch hinweisen. Die grössten Opfer für ein plötzliches allgemeines 
Welt-Pennyporto hätten die verkehrsreichen Länder Europas zu bringen, 
wenn sie nicht vorher schon Sonderpostvereine mit den Nachbarn besitzen. 
In dieser Hinsicht hat aber Frankreich bisher nichts getan, obwohl es sich 
auf den Weltpostkongressen schon seit langer Zeit zu weitgehenden Reformen 
stets bereit gezeigt hat. Sein Vorschlag eines gegenseitigen 15 Centimes- 
Portos an England wurde von diesem aus finanziellen Rücksichten ab 
gelehnt (vgl. S. 16, 285), so dass es ihn vorläufig nicht erneuern konnte. Aber 
auf dem Kontinent würde es durch Abschluss ähnlicher Abmachungen 
wohl in der Lage sein, sehr viel dazu beizutragen, dass Europa sich 
postalisch immer mehr und mehr zusammenschliesst. 
Am nächsten läge der Abschluss eines . Postvereins mit 
D e u t s chl an d, weil dieses für Frankreich das grösste Postverkehrsland über 
haupt ist, denn dahin sandte es 1907 z. R. 34,74 Millionen Briefpost 
sendungen aller Art, während nach England nur 27,93 Millionen gingen; 
au dritter Stelle folgt Belgien (21,4 Millionen), dann Italien (19,57), Algier 
(17,77), die Schweiz (17,4), Spanien (11,6) und dann die Vereinigten Staaten 
von Amerika (7,39). 
Das „Comite Commercial Franco-Allemaud“. zu Paris sprach sieh auf 
Anregung aus Kreisen der französischen Geschäftswelt schon am 6. Juli
	        

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Weltporto-Reform. Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen, 1910.
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