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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
1008918695
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20162
Document type:
Monograph
Author:
Jürgensohn, Arved http://d-nb.info/gnd/1045767883
Title:
Weltporto-Reform
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag von Liebheit & Thiesen
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (XXIV, 317 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

34 
Die liberale Schule 
Ordnung macht alle Brauchbarkeiten zu gemeinsamen, wenn nur 
der Tausch der im Privatbesitz befindlichen Werte frei ist 1 ).“ 
Eine weitere Tendenz zur Gleichheit erblickt Bastiat in 
dem Anwachsen der Kapitalien und dem damit verbundenen 
Sinken des Zinsfußes. Das Gesamtresultat der Produktion steigt 
mit dem Anwachsen der Kapitalien ; da aber der Zinsfuß gleich 
zeitig sinkt, sinkt deren relativer Anteil am Produktionsresultat, 
wenn auch der absolute Ertrag immer steigt. Der Anteil der 
Arbeiter dagegen nimmt absolut und relativ zu: absolut mit 
dem Anwachsen des Gesamtertrags der Produktion, relativ in 
dem Maße, als das Sinken des Zinsfußes den Anteil der Kapi 
talisten verringert. Das ist „das große Gesetz der Harmonie 
von Kapital und Arbeit. Beide haben absolut ein immer größeres 
Einkommen ; relativ aber nimmt dasjenige des Kapitals ab, das 
der Arbeit zu 2 ).“ Wir werden diese Tendenz zur Gleichheit, aller 
dings in etwas weniger naiver und prätentiöser Form, bei Paul 
Leroy-Beaulieu wiederfinden. 
Mehr als irgend ein liberaler Nationalökonom vor ihm hat 
Bastiat das Freihandelspostulat zum Brennpukt der Wissenschaft 
gemacht und dessen sofortige übergangslose Verwirklichung ver 
langt. Seine ausgedehnte, fieberhafte Tätigkeit während der 
sechs letzten Jahre seines Lebens war wesentlich eine ununter 
brochene, äußerst rege Kampagne in Wort und Schrift für den 
Freihandel 3 ). 
Als unmittelbare Schüler Bastiats sind zu nennen : Pail- 
lottet, R. de Fontenay (le Revenu Foncier 18õ4) und Martinelli 
(Harmonies et Perturlations Sociales 1853). 
h Bastiat, Oeuvres, Bd. VI, p. 127. 
2 ) Bastiat, Oeuvres, Bd. VI, p. 223—226. 
3 ) 1846 gründete er in Bordeaux und Paris Freibandeisvereine. Der 
Pariser gab eine Wochenschrift „Libre Echange“ heraus, welche Bastiat leitete. 
Weiter trat dieser in Paris und in den Provinzen in öffentlichen Versammlungen 
auf, knüpfte Beziehungen mit Arbeitern und Studenten an und hielt regelmäßige 
Privatvorlesungen in der Salle Taranne in Paris. Gleichzeitig erschienen im 
Journal des Economistes seine Sophismes économiques, seit Februar 1848 seine 
Pamphlets. 1848 zog Bastiat als Vertreter des Landesdepartements in die Con 
stituante ein ; der 1849 zusammengetretenen „Legislative“ gehörte er ebenfalls an. 
Seine angestrengte propagandistische Tätigkeit und sein bereits weit vorge 
schrittenes Lungenleiden, an dem er 1850 in Rom starb, machten ihm jedoch 
eine regere Beteiligung am parlamentarischen Leben unmöglich.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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