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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Haushalten und Unternehmen, X. 
207 
die ihn scheinbar erst zum schöpferischen macht. Und beileibe nicht, daß 
nach der „Gründung“ der schöpferische Begriff seine Rolle ausgespielt hätte 
und nur mehr für die „Geschichte“ da wäre; wie das Vorher, wird hier 
das Nachher verkannt! 
Der Schnitt, den das harmlose Denken hinter der „Gründung“ erschaut, 
liegt weniger damit vor, daß hier das Geschehen in seiner fortlaufenden Ver 
flechtung hochdramatische Punkte passiert, ehe es zu Schluß und zum Rollen 
des neuen „Kreises“ kommt. Was da benachbart vorher steht, das nimmt 
man einfach als die „Ursachen“ entgegen. Jener Schnitt im Hergange prägt 
sich dem harmlosen Denken vor allem darin ein, daß ein Wort, das vorher 
nur „disponibel“ schien, nun richtig „in Dienst gestellt erscheint. 1 riiher 
konnte man von „einem Deutschen Reiche“, nun auf einmal kann man 
von „dem Deutschen Reiche“ sprechen. Dem Worte treten die Paragraphen 
zur Seite, die nun als „Verfassung“ vorliegen. Und mit Wort und Para 
graphen, die beide so stramm verharren, scheint auch die Sache nun von 
„Dasein“, und aus sich selber zu verharren; gerade nur, daß man ein bißchen 
gegen ihren Umfall Sorge trägt. Es nimmt sich schon sehr erhaben aus, 
das „Dasein“ der Sache im „Flusse des Geschehens“ zu denken. In Wahr 
heit aber fließt sie selber als Geschehen! Kann doch selbst von 
ihrer „Entwicklung“ nur im Walten versteifenden Denkens geredet werden. 
Vom Boden unseres gestaltenden Geistes ist es ein „Fortbestehen , das 
nicht bloß dauernd den schöpferischen Begriff nötig hat; der 
letztere selber ist in unablässiger Umbildung. Dem lautbeständigen 
Worte zum Hohn, und selbst dem geheiligten Bestand der Paragraphen zum 
Trotz, ist es eben von Kopf bis zu Fuß ein anderes Geschehen, was sich 
unserem wortseligen Denken etwa im Jahre 1880, und dann wieder im 
Jahre 1900 als „Deutsches Reich“ verknöchert. Im Erlebten ist die Art 
der Verflechtung eine andere, da und dort, im Zuständlichen die Art 
der Gliederung; und mit allem Um und Auf des „wirbelnden“ Geschehens 
wechselt auch die Art und Weise seiner Integration — das Um und Auf 
des „oberpersönlichen“ Handelns. Auch die Paragraphen verharren nur schein 
bar ; denn ihr gleichbleibender Wortlaut, selbst ihre gleichbleibende Auslegung, 
das ist eben nur der eine Faktor für das Spiel der Determinanten, in das 
sich ihre „Rechtskraft“ auflöst; durch die Flüssigkeit der anderen Faktoren 
werden auch die Paragraphen’ in den Strom des Geschehens gerissen. Da 
hilft die Verankerung der Worte nichts. Wahrhaftig beständig bleibt auch 
da nur das Wort; dies aber gibt für das harmlose Denken gehörig den 
Ausschlag! Ein Wandel würde eben nur dann zählen, wenn man statt von 
„dem Deutschen Reiche“ wieder von „einem Deutschen Reiche“ reden könnte. 
In der Zwischenzeit gilt das Dasein“ des so Benannten. Der schöpferische 
Begriff aber, der ja für der Worttragödie zweiten Teil nicht mehr vonnöten
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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