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Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1011220512
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20728
Document type:
Monograph
Author:
Hasenack, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/118546589
Title:
Unternehmertum und Wirtschaftslähmung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Brückenverlag
Year of publication:
1932
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 189 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Die sozialen Anlagen des Menschen und das Wesen der Gesellschaft
  • Zweites Kapitel. Die Abstufungen der Gesellschaft (Gemeinschaft und "Gesellschaft")
  • Drittes Kapitel. Die Gruppe
  • Viertes Kapitel. Die wichtigsten historischen Formen der Gruppe
  • Index

Full text

384 
Die Gruppe. 
der Arbeitslosen vorzubeugen, scheint auf den ersten Blick lediglich eine 
Summe individueller Einkommensgrößen auf dem Spiele zu stehen; aus- 
geschlossen erscheint aber auch hier die Wahrung des „Standesinteresses“ 
als solchen nicht. 
7. Scharf zu unterscheiden ist, wie schon früher angedeutet, die 
solidarische Hilfsbereitschaft von der rein individuellen Be- 
tätigung des Hilfstriebes. Unter der legteren verstehen wir das- 
jenige Verhalten, dem kein naheliegender Bezug auf das Gesamtwohl 
innewohnt oder bei dem die Gegenseitigkeit oder deren Erwartung fehlt 
— ein Verhalten, das der Gesinnung der. Freundschaft oder der persön: 
lichen Liebe oder der humanen und caritativen Gesinnung entspringt. 
Um ein früher gebrauchtes Beispiel zu wiederholen: die Kriegsverwun- 
deten im legten Kriege waren ein Gegenstand der solidarischen Hilfe, 
während die durch einen persönlichen Unfall verlegten Menschen nur 
einen Gegenstand der individuellen Hilfsbereitschaft abgeben. Folgt 
man dem populären Sprachgebrauch, so würde man im legteren Falle 
von Altruismus sprechen, während die solidarische Hilfsbereit- 
schaft passender als Mutualismus bezeichnet würde. Bloß per- 
sönlichen Leiden steht die Gruppe im allgemeinen verhältnis- 
mäßig kühl und gleichgültig gegenüber ($ 30,;). Dieser Sag gilt nicht 
nur von streng individuellen Leiden, sondern überall, wo eine Gruppe in 
Teilgruppen zerfällt, auch von solchen Kollektivleiden, deren Träger 
aur eine schwache, wenig angesehene Teilgruppe ist. In dieser Lage sind 
z. B. die Ehelosen gegenüber den Verheirateten, die Verbrecher gegen- 
über denjenigen, die nicht mit dem Strafrichter in Berührung kommen, 
allgemein die niederen Schichten gegenüber den oberen. Innerhalb jedes 
Stammes, jedes Volkes und jeder Lokalgruppe kann man bekanntlich 
von einer dominierenden Teilgruppe sprechen, die aus den erwachsenen 
Männern oder bei gesellschaftlicher Abstufung aus den Männern der 
»beren Schichten besteht; vermöge ihres besonderen Ansehens bestimmt 
diese Teilgruppe auch die Werturteile und das Verhalten der übrigen 
in hohem Maße. Wo sie also besonders hilfsbereit ist, gilt auch dasselbe 
von der ganzen Bevölkerung und ebenso umgekehrt. 
8. Erklärt wurde die Tatsache der Solidarität vom alten Ra- 
‚ionalismus bekanntlich aus der Einsicht in den Nugßen. Die Förderung 
Jes anderen war für ihn verkappter kluger Egoismus in dem Sinne 
3twa, in dem es einmal La Rochefoucauld ausspricht: „Was die Men- 
schen Freundschaft benannt haben, ist nur ein Verein zu irgend einem 
zemeinsamen Zweck, ein gegenseitiges Schonen der Interessen, ein Aus- 
‚ausch von Dienstleistungen — kurzum ein Handel, bei dem die Eigen- 
liebe stets zu gewinnen trachtet.“ Ganz dieselbe Auffassung spricht aus
	        

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Die Deutsche Hausindustrie. Volksvereins-Verlag GmbH., 1913.
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