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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

Contents: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1011909774
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27018
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Die doppelte kaufmännische Buchhaltung
Edition:
Sechste und siebente Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp.
Year of publication:
1923
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 349 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Die Praxis der Buchführung
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Soziale und politische Entwicklung des Bürgertums. 198 
Gunsten des Handwerkers ein: er erschien jetzt als Eigentümer 
des Hauses wie des Hausgrundes, und der alte Zins galt nur 
noch als eine auf seinem Eigentum lastende Rente. So war 
eine freie Werkstatt gewonnen. 
Und schon konnte sich in ihr eine wirtschaftlich und sozial 
viel freier gewordene Arbeit niederlassen. 
Die uͤrsprünglichen Zunftgenossen waren bloße Hand— 
arbeiter fast ohne Arbeitskapital gewesen. Nur spärliches 
Werkzeug besaßen sie, nicht entfernt waren sie in der Lage, mit 
allein von ihnen gestellten Rohstoffen auf ihre Gefahr zu pro— 
duzieren; sie arbeiteten vielmehr auf Kosten des jeweiligen 
Kunden mit dem Material, das dieser ihnen übergab. So 
wurde dem Schmiede das Eisen, dem Kerzengießer das Wachs, 
dem Schreiner das Holz, dem Glaser Blei und Glas, dem 
Kannengießer Zinn, dem Ofensetzer Kacheln, Dachstein, Lehm 
und Haar von den Kunden geliefert zur Herstellung häuslicher 
Gebrauchswerte. Darum erscheinen neben den eigentlichen Hand⸗ 
werkern urspruünglich auch Sackträger und Weinschröter, ja 
selbst noch niedrigere Tagelöhner gelegentlich zünftig geeint; 
— mit den Händen 
wirkten, wie diese. 
Immerhin aber begann schon sehr früh der reinen Arbeits⸗ 
bethätigung der Zünfte für Kunden eine geringe Produktion 
von Waren für den Markt zur Seite zu gehen. Und damit 
wurden die einzelnen Zunftgenossen Arbeitsunternehmer; sie 
wagten kleine Kapitalanlagen zur Veredlung von Rohstoffen. 
Diese Richtung des Erwerbs wurde dann, im Laufe des 
13. Jahrhunderts, mit steigenden Lohnersparnissen immer 
bedeutender; im 14. Jahrhundert galt sie als Kennzeichen des 
besseren Zunftbruders; der bloße handwerkliche Arbeiter begann 
zum Gesellen herabzusinken oder wurde, wenn selbständig, 
Als Störer oder Bönhase, als Proletarier der gewerblichen 
Erzeugung, mißachtet. 
In der Befruchtung mit Arbeitskapital aber, in der Aus⸗ 
stattung mit eignem Haus und eigner Werkstatt, in dem Erwerb 
der Fähigkeit eignen Ankaufs von Rohstoffen erwuchsen die Zunft⸗ 
Lamdrecht, Deutsche Geschichte. IV. 183
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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