Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geld-, Bank- und Börsenwesen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

146 
freuten (so die freien Sparkassen in Italien, in Österreich und in den 
Vereinigten Staaten von Amerika). Die Bezeichnung „Sparkasse" wird 
durch das Reichsgesetz über das Kreditwesen vom 5. Dezember 1934 ebenso 
wie der Name „Bank" geschützt (s. a. S. 158). Die Bezeichnung „Spar 
kasse" und ihre Wortverbindungen dürfen grundsätzlich nur die nach dem 
Gesetz als Sparkassen zugelassenen Kreditinstitute führen. Ausnahmen be 
stehen nur für die einer Aufsicht unterliegenden Bausparkassen und die 
einem Revisionsverband angeschlossenen Genossenschaften. 
Die erste deutsche Sparkasse wurde 1778 in Hamburg errichtet, also an dem 
gleichen Platze, den sich 159 Jahre vorher die erste deutsche Bank als Sitz aus- 
ersehen hatte. Anders wie in den meisten anderen Kulturstaaten gestaltete sich in 
Deutschland die Entwicklung des Sparkassenwesens: keine zentralisierte Aus 
gestaltung, sondern Dezentralisation. Träger der Sparkassen sind Kommu 
nen (Städte, Kreise, Landgemeinden), in einigen Fällen auch der Staat. Neben 
den öffentlich-rechtlichen Sparkassen bestehen noch 15 private Sparkassen sin 
Hamburg, Bremen, Frankfurt a. M. usw.) mit einem Einlagebestande von etwa 
- -k Milliarden RM. 
Die Werksparkassen, ursprünglich soziale Einrichtungen, wurden später 
häufig nur errichtet, um dem Werk Betriebskapital zu beschaffen. Da bei einem 
Zusammenbruch der Unternehmung die Werkangehörigen oft ihre sauer ersparten 
Groschen verloren haben, ist ihre Auslösung bis Ende 1940 angeordnet. Bis 
Ende 1937 dürfen höchstens noch 75"/», bis Ende 1938 50 "/„, bis Ende 1939 
25 °/o im Betriebe gebunden sein. Um den Einlagebestand möglichst zu erhalten, 
ist ein „Dreiecksvertrag" geschlossen zwischen der Reichsgruppe Industrie, der 
Wirtschaftsgruppe Sparkassen und der Bank für deutsche Jndustrieobligationen, 
der die Übertragung von Werkspareinlagen auf die örtlichen Sparkassen unter 
Kredithilfe der Jndustriebank zum Ziele hat. 
Nach dem obersten Satz der Anlagepolitik sollen, um die Einleger vor 
Verlusten zu bewahren, Passiv- und Aktivkredite von etwa gleicher Natur 
sein; da aber erfahrungsgemäß auch in schwierigen Zeiten niemals die 
gesamten Einlagen auf einmal oder innerhalb kurzer Fristen abgefordert 
werden, bestehen keine Bedenken, daß die Sparkassen einen erheblichen 
Prozentsatz ihrer Gelder lang fristig, in Hypotheken, anlegen. Auch 
am Kommunalkreditgeschäft haben sich die Sparkassen beteiligt 
und damit den Kommunen es ermöglicht, ihre außerordentlich gesteigerten 
Aufgaben zu erfüllen. 
Die Sparkassen wenden sich nicht mehr, >vie früher, nur an die Minder 
bemittelten — nach dem Preußischen Sparkassenreglement vom 12. Dezember 
1838 sollte „die Einrichtung hauptsächlich auf das Bedürfnis der ärmeren Klas-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Marx-Bibliographie. Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte m.b.H., 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.