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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

198 
Präsidenten enthielt. Die Mitarbeit der Reichsbank bei der Bank für Inter 
nationalen Zahlungsausgleich ist damit ihres Zwangs charakters entkleidet. 
Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Reichsbank und den Ministerien 
war dadurch geschaffen, daß der ReichsbaNkpräsidcnt grundsätzlich zu den 
Kabinettssitzungen zugezogen wurde. Als die Devisen- und damit im Zu 
sammenhang die Rohstofflage sich verschärfte, wurde der Reichsbankpräsident 
Dr. Schacht gleichzeitig mit der Führung der Geschäfte des Reichswirt 
schaftsministers betraut. 
ö)Der Reichsbank-Ausweis 
Regelmäßige, und zwar wöchentliche, Veröffentlichungen schrieb zuerst 
das Peelsche Bankgesetz von 1844 für die Bank von England vor. 
Diesem Beispiele folgten nach und nach die anderen Zentralnotenbanken 
der Welt. Den Bankausweisen wird als Wirtschaftsbarometer 
großes Interesse entgegengebracht. In knappen Ziffern geben sie ein gutes 
Bild vom Stande der Wirtschaft, vor allem beim Vergleich der Ziffern mit 
den entsprechenden Vorterminen (Vorwoche, Vormonat, Vorjahr). Be 
einflußt werden die Bewegungen auch vom Geldbedarf der einzelnen Werk 
tage, von großen Steuerterminen oder ähnlichem. 
Die Reichsbank gibt 4mal im Monat (per 7., 15., 23. und letzten jedes 
Monats) ihren Status bekannt. Diese „wöchentliche" Veröffentlichung um 
faßt also nicht immer, wie bei der Bank von England oder bei der Bank 
von Frankreich, einen Zeitraum von genau 7 Tagen. Alle selbständigen 
Bankanstalten teilen ihre Ziffern für die Ausweistage an die Hauptbuch 
haltung in Berlin mit. 
Die Posten, die der Wochenausweis enthalten muß, gibt 8 36 des Bank 
gesetzes an. Die 3 Posten, die früher dem Reichsbank-Ausweis ihr Ge 
präge gaben, waren: Notenumlauf, Gold- und Devisenbestände, Wechsel- 
portefeuille. Da die Summe von Gold, Devisen und Wechseln ungefähr der 
Menge der umlaufenden Noten entsprechen mußte, konnte es sich nur um 
eine Änderung des Verhältnisses der Gold- und Devisendeckung zum 
Wechselbestande handeln. Heute sind zur Beurteilung eines Reichsbank- 
Ausweises noch 2 andere Posten von Wichtigkeit: die Giroverbindlichkeiten 
und die deckungsfähigen Wertpapiere. 
Auf der Aktivseite wird die Reihenfolge der Posten durch den Flüssig 
keitsgrad bestimmt.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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