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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

320 
laut Beschluß der Berliner Stempelvereinigung, von dem Inhalt der ver- 
schlossenen Einlagen und den Rechten darauf keine Kenntnis. Sie werden 
sich der Sicherung und Bewachung der verschlossenen Einlagen mit der im 
Verkehr erforderlichen Sorgfalt widmen, haften jedoch hierfür nur bis zu 
5000 RM aus jedem Verwahrungsvertrag und nicht über den tatsächlichen 
unmittelbaren Schaden zur Zeit des Verlustes hinaus. 
<0 SafesZ 
Großer Beliebtheit erfreuen sich die Safes. Es sind dies numerierte 
Fächer in den Schränken der Stahlkammern der Bank, die gegen eine Ge 
bühr, die je nach Größe und Lage des Faches zwischen 3 und 60 RM jähr 
lich beträgt, vermietet werden und unter dem Verschluß des Mieters und 
dem Mitverschluß der Bank stehen. Da die Bank bei der jedesmaligen Öff 
nung des Faches mitzuwirken hat — nur der im Safe befindliche Blech 
kasten steht unter dem Alleinverschluß des Mieters —, und da weiter der 
Zutritt nur nach Nennung des zwischen der Bank und dem Mieter des Safe 
vereinbarten Losungswortes (Paßwortes) gestattet ist, so bieten diese 
in der Regel dauernd — bei Depositenkassen ist dies oft nicht der Fall; da 
her war die Beraubung des Tresors einer Berliner Depositenkasse der Dis- 
conto-Gesellschaft möglich — unter Bewachung stehenden Safes große 
Sicherheit gegen Veruntreuungen und D i e b st a h I. Aber auch gegen 
Feuersgefahr gewähren die massiven Tresoranlagen guten Schutz * 2 ). 
Sie eignen sich jedoch mehr zur Aufbewahrung von Dokumenten (Hypo- 
theken, Policen) und Schmuckgegenständen, als von Effekten, da für diese, 
wenn sie im Safe ruhen, der Bankier eine Verwaltung (siehe S. 323 ff.) 
nicht ausüben kann. Zur Abtrennung von Kupons usw. stehen den Mietern 
verschließbare Zellen zur Verfügung, in denen Schere, Schreibmaterial 
usw. vorhanden ist. Die Rechte und Pflichten des Mieters richten sich nach 
den von dem Vermieter für diesen Zweck getroffenen Bestimmungen. 
Wer einem anderen das Recht zum Eintritt in den Tresor an seiner 
1) Schrifttum: K. Gumbel, Der Stahlkammerfachvertrag der deut 
schen Banken. Berlin 1908. 
2 ) Die Banken haften nur bis zur Höhe der üOOfachen Jahresmiete, iui 
Höchstfälle bis zu 20 000 RM für jedes Fach und nicht über den tatsächlichen 
unmittelbaren Schaden zur Zeit des Verlustes hinaus. Es bleibt dem Mieter 
überlassen, das Risiko durch eine Versicherung zu decken, deren Abschluß die Bank 
zu vermitteln bereit ist.
	        

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Die Lehren Des Marxismus Im Lichte Der Russischen Revolution. Sack, 1928.
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