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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

Das Wort „Währung" wird von dem mittelhochdeutschen weren = gelten 
abgeleitet und kommt in wesentlich verschiedenem Sinne vor. Unter der 
Bezeichnung Währung werden „alle Erscheinungen und Einrichtungen zu 
sammengefaßt, die die E i n h e i t bestimmter Geldverfassungen nach Form 
und Inhalt ausmachen" )F. Gutmann). Währung als Gesamterschei 
nung nationaler Geldverfassungen wird gekennzeichnet durch die Staats 
gewalt, auf deren Herrschaftsgebiet sie sich erstreckt: deutsche, eng 
lische, französische Währung usw. Nach der stofflichen Beschaffenheit 
werden unterschieden: Gold-, Silber-, Papierwährung usw., nach den 
Namen der Wert e i n h e i t: Reichsmark-, Pfund-, Franken-, Lire-, 
Schillingwährung usw. 
Im engeren Sinne ist Währung die vom Staate als gesetzliches Zah 
lungsmittel anerkannte Geldart, in der jedermann Beträge in jeder Höhe 
zahlen kann oder zahlen ni u ß. Für das der Währung zugrundeliegende 
Metall besteht unbeschränkte Prägefreiheit, d. h. jeder hat das Recht, 
aus Münzmetall -- und zwar aus Gold, wenn Goldwährung, aus Silber, 
wenn reine Silberwährnng oder aus beiden Metallen, wenn Doppel 
währung herrscht — von der Münze, gegen Entrichtung der Prägekosten, 
sich gesetzliches Geld prägen zu lassen. Praktisch ist dies kaum vorgekommen, 
da bei den neuzeitlichen Goldwährungsverfassungen die Zentraknotenbank 
Gold zu einem festgesetzten Preise anlauft, der dem Wert der ausgeprägten 
Münze entspricht. Der Preis für Gold steht dann also fest. Die Nach 
frag e zu diesem Preise ist unbegrenzt; beweglich aber ist das Angebot. 
Nach der Währungstheorie ergibt sich folgende Reaktion des Angebots: 
Hohe Goldproduktiou bedeutet reichliche Geldversorgung, steigende Preise, 
steigende Goldförderungskosten, verminderte Rentabilität der Gold 
produktion und daher schließlich Verringerung der Golderzeugung. Um 
gekehrt verhält es sich bei niedriger Goldproduktion. 
Anders ist die Lage bei „freier Währung", wie sie zur Zeit in E n g l a n d 
besteht: Die englische Münze prägt nicht mehr Goldmünzen für Privat 
rechnung, und die Bank für England kauft nicht mehr Gold zu einem 
sich gleichbleibenden Preise. Zu welchem Preise und in welchen Mengen in 
England Gold angekauft wird, bestimmt von Fall zu Fall die für die 
Währungspolitik zuständige Stelle: der Währungsausgleichs, 
s o n d s, eine Abteilung des Schatzamts. 
Auch die Schweiz und Holland haben sich hinsichtlich des Goldankaufs- 
27
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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