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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

1 Depgriff des Wertes. 
73 
der neueren Zeit, die er hier herausarbeitet und in den Mittel- 
punkt stellt. Wenn jedes Ding, sofern es ist, eben damit in sich 
selber ruht und vollendet ist, wenn sein Dasein somit zugleich 
einen bestimmten Grad der Vollkommenheit bezeichnet, welchen 
Wert hat alsdann das Auge des Geistes, das vermöge seiner Kraft 
den Wert aller Gegenstände erkennt und abgrenzt? Der Intellekt 
ist es, der den Wert alles Seins, des unendlichen und des end- 
lichen, kraft seines Begriffs- und Unterscheidungsvermögens be- 
stimmt und festsetzt, der daher, nächst Gott, selber den höchsten 
Wert darstellt. Wenn wir von ihm absehen, wenn wir die 
messende Kraft der Vernunft aufgehoben denken, so ist jeder 
Schätzung und damit jedem Bestand des Wertes die Grundlage 
entzogen. Das ist der Vorzug und der Adel des Geistes, dass an 
ihm zugleich alle Schönheit und Vollendung des Universums 
hängt. Nur indem er die geistige Natur erschuf, vermochte Gott 
selber seinem Werke Wert zu verleihen.”) Wenn indes der In- 
tellekt der Quell und Ursprung jedes Urteils über die Dinge und 
ihre Vollkommenheit ist, so ist er dennoch — und hier wendet 
sich die Tendenz der Untersuchung — nicht der Grund ihrer 
Wesenheit. Er erschafft nicht das Material und den Grundstoff, 
aus dem die Werte sich bilden, sondern setzt es bei all seiner 
vergleichenden Schätzung als gegeben voraus. Wenn Gott der 
„Münzmeister“ ist, der das Gold prägt und ihm das Zeichen seiner 
Geltung aufdrückt, so ist der menschliche Verstand nur der 
Wechsler, der die verschiedenen Geldsorten betrachtet, gegen 
einander umsetzt und abwägt.) Nicht die Kraft der Erzeugung, 
sondern lediglich die der Unterscheidung ist es, die er hierin be- 
tätigt. So ist es zuletzt dennoch nur geprägte Münze, die die 
menschliche Vernunft empfängt, die sie aber allerdings selbstän- 
dig auf ihre Echtheit zu prüfen und zu beglaubigen hat. 
Dieses Doppelverhältnis erhält eine neue Beleuchtung von 
einem andersartigen Problemzusammenhang. Die höchste un- 
bedingte Einheit bildet, wie Cusanus ausführt, die Grundlage 
jeder Frage, die unsere Erkenntnis stellen kann. Wir können 
uns immer nur die Aufgabe stellen, Verhältnisse des Seins zu er- 
mitteln, wir können zweifeln, ob ihm diese oder jene Beschaffen- 
heit zukomme: das Dasein als solches aber bildet die schlecht- 
hin notwendige Voraussetzung, von der alle Forschung ausgehen
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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