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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

Full text: Die Kaufkraft des Geldes

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kaufkraft des Geldes
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Begriffsbestimmungen
  • II. Kapitel. Beziehungen der Kaufkraft des Geldes zur Verkehrsgleichung
  • III. Kapitel. Einfluß der Depositenumlaufsmittel auf die Gleihung und infolgedessen auf die Kaufkraft
  • IV. Kapitel. Störung der Gleichung und der Kaufkraft in Perioden des Übergangs
  • V. Kapitel. Indirekte Einflüsse auf die Kaufkraft
  • VI. Kapitel. Indirekte Einwirkungen
  • VII. Kapitel. Einwirkung der Geldsysteme auf die Kaufkraft
  • VIII. Kapitel. Einwirkung der Geldquantität und anderer Faktoren auf die Kaufkraft und ihre Wechselwirkung
  • IX. Kapitel. Die Zerstreuung der Preise macht eine Indexnummer für die Kautkraft erforderlich
  • X. Kapitel. Die besten Indexnummern der Kaufkraft
  • XI. Kapitel. Statistischer Nachweis. Allgemeiner historischer Rückblick
  • XII. Kapitel. Statistiken der letzten Jahre
  • XIII. Kapitel. Das Problem, die Kaufkraft stabiler zu gestalten
  • Index

Full text

Anhang zum VII. Kapitel. 
309 
vermindert die Zahl der Vorbedingungen für die Nachfrage, doch läßt sie 
keine Unbestimmtheit in dem Problem aufkommen, da die fehlenden Be 
dingungen sofort durch ein festgesetztes Substitutionsverhältnis ersetzt werden. 
Wenn daher zehn Pfund Rohrzucker demselben Zwecke dienen wie elf 
Pfund Rübenzucker, so ist deren festgesetztes Substitutionsverhältnis zehn 
zu elf; oder wenn ein Scheffel indischer Weizen durch einen Scheffel Dakota 
weizen ersetzt werden kann, ist das Substitutionsverhältnis gleich Eins. 
In diesen Fällen ist das festgesetzte Verhältnis auf die relative Fähigkeit 
der beiden Waren gegründet, ein allgemeines Bedürfnis des Menschen zu 
befriedigen, und geht ihren Preisen unbedingt voraus. Zehn Pfund Rohr 
zucker können so lange elf Pfund Rübenzucker ersetzen, wie der mensch 
liche Geschmack kein anderes Verhältnis festsetzt. Indischer und Dakota 
weizen besitzen denselben subjektiven Nutzwert, weil sie zum menschlichen 
Geschmack in dem gleichen Verhältnis stehen. Keine Veränderung der 
Marktlage, keine Preisveränderung könnte einen Konsumenten veranlassen, 
einen Scheffel indischen Weizen als gleichwertig mit zwei Scheffeln Dakota 
weizen zu betrachten. Das Substitutionsverhältnis wird durch die Natur 
bestimmt und diese wiederum bestimmt das Preisverhältnis. 
Geld ist der einzige Fall, in dem es kein festgesetztes Substitutions 
verhältnis gibt. Zu einer Zeit können zehn Unzen Silber als Gegenwert 
einer Unze Gold zirkulieren, zu einer anderen dagegen zwanzig. Weder 
menschliche Vorliebe noch irgendeine Notwendigkeit wird das hindern. 
Wir haben es hier weder mit relativer Versüßungskraft, noch relativer 
Nährkraft, oder mit irgendeiner anderen Fähigkeit zur Befriedigung von 
Bedürfnissen, sowie mit keiner den Metallen innewohnenden und von ihren 
Preisen unabhängigen Qualifikation zu tun. Es handelt sich vielmehr um 
die relative Kaufkraft allein. Wir rechnen nicht mit dem Nutzwert des 
Metalles selbst, sondern mit den Waren, die es kaufen kann. Wir weisen 
dem Zucker oder dem Weizen subjektiven Nutzwert oder Nutzbarkeit zu, 
bevor wir deren Preise kennen, doch müssen wir uns zuerst nach dem relativen 
Zirkulationswert des Goldes und des Silbers erkundigen, bevor wir wissen 
können, wie hoch die beiden Metalle einzuschätzen sind. Für uns ist das 
Substitutionsverhältnis mit dem Preisverhältnis identisch und es kann 
daher auf die Festsetzung dieses Verhältnisses keinen Einfluß ausüben. 
Der Fall, Geld in zweierlei Form, ist einzig in seiner Art. Beide Geldformen 
sind Substitute, haben aber kein natürliches Substitutionsverhältnis, und hängen 
von der Bevorzugung seitens des Konsumenten ab. 
Auf vorstehende Betrachtungen wird aus dem Grunde besonderer Nach 
druck gelegt, weil sie von Autoren übersehen werden, die der Meinung
	        

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Die Kaufkraft Des Geldes. Druck und Verlag von Georg Reimer, 1916.
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