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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

223 
^Da man sich beim Wechsel an zwei oder noch mehr Personen halten 
kann, da ferner in gewissen Fällen Sicherheit gefordert werden darf und 
Wechselklagen schnelle Erledigung finden, so ist beim Wechseldiskont das 
Risiko des Bankiers geringer als bei der Gewährung eines Blanko- 
kredits, und insolgedessen die Erlangung eines Diskontkredits erheblich 
leichter als die eines Blankokredits. Das geringere Risiko gelangt in der 
Berechnung eines niedrigeren Provisionssatzes zum Ausdruck. 
Bei der Tratte ist in der Regel der Aussteller der Produzent, und 
der Bezogene der Konsument, oder der Aussteller ist der Verkäufer, und 
der Bezogene der Käufer der Ware. Der Aussteller gibt den Wechsel 
entweder nun auch wieder einem seiner Lieferanten, bei dem er vielleicht 
Rohprodukte gekauft hat, oder aber er diskontiert ihn bei dem 
Bankier oder bei der Bank, die ihm einen Diskontkredit eingeräumt hat. 
Diese Möglichkeit, einen guten Wechsel jederzeit weiterbegeben oder ihn 
zu Gelde machen zu können, ist insofern von hoher wirtschaftlicher Be 
deutung, als die Kapitalien des Kaufmanns, der häufig Kredit geben 
muß, nicht brachgelegt werden. Er ist nicht genötigt, zu warten, bis 
sein Geschäftsfreund zahlt, sondern er erhält, wenn er einen Wechsel auf 
ihn zieht, sofort bei Ablieferung der Ware das Geld, für das er neue 
Rohprodukte kaufen, andere' Unkosten (Löhne, Miete usw.) bestreiten kann. 
Für Banken ist die Anlage verfügbarer Gelder im Wechseldiskont 
geschäft insofern sehr zweckmäßig, als bei der verschiedenen Fälligkeit der 
Wechsel täglich wieder Kasseneingänge erfolgen, über die die Bank dann 
den zeitweiligen Verhältnissen entsprechend verfügen kann. 
Die Reichsbank macht den Ankauf eines Wechsels nicht allein von seiner 
Sicherheit abhängig, sondern sie achtet auf den wirtschaftlichen 
Vorgang, der in dem Wechsel seinen Ausdruck findet. Die Wechsel 
gehen nicht immer aus Warenverkäufen hervor, dienen vielmehr häufig 
lediglich zur Geldbeschaffung. Wechsel, denen kein Wirtschaftsgut zu 
grunde liegt, nennt man allgemein F i n a n z w e ch s e l. R i e ß e r 
gibt ihnen den Namen L e e r w e ch s e l und versteht darunter Wechsel, 
deren Grundlage keine gegenwärtige oder zukünftige Produktion oder 
kein ebensolcher Absatz in Industrie, Landwirtschaft, Gewerbe oder Handel 
st Am 3t. August 1826 betrug der Wcchselbestand bei der Reichsbank 1251, 
bei den deutschen Kreditbanken 1705, bei der Preuß. Staatsbank 98, bei den 
Staats- und Landesbanken 341 und bei den Girozentralen 150 Milliarden RM.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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