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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

360 
wenigstens zur Hälfte, die über diesen Betrag hinaus ausgegebenen 
Noten aber voll durch Gold gedeckt sein. Der ungedeckte Noten- 
umlauf sollte also höchstens 300 Millionen R. betragen. 
Die Statuten der Bank enthalten keine Bestimmungen über Publi 
zität. Ihre W o ch e n a u s w e i s e waren bis 1911 so ausführlich wie 
bei keiner anderen Zentralnotenbank. In 25 Posten wurden die Aktiva, in 
14 die Passiva gegliedert, also 39 Posten gegen 12 bei der Deutschen 
Reichsbank und 13 bei der Bank von England. Seit 1911 wurden verschiedene 
Posten, wie die Rechnungen der Bank mit den eigenen Filialen, die Rechnungen 
mit der Reichsrentei usw. nur noch mit den jeweiligen Salden angeführt. 
Im Weltkriege beschaffte die Bank dem Reich Mittel durch Dis 
kontierung von Schatzanweisungen, durch Übernahme und Unterbringung 
von Kriegsanleihen, vor allem aber durch die Notenpresse. Zaren - 
noten, Dumanoten, Sowjetnoten wurden ausgegeben; alle 
drei waren gesetzliches Zahlungsmittel, ihre Bewertung aber sehr ver 
schieden. — 
Infolge eines Dekrets der bolschewistischen Regierung wurde im Fe 
bruar 1920 die Russische Staatsbank, die zuletzt den Namen Volks- 
b a n k führte, aufgelöst, mit der Begründung: Durch die Einordnung 
von Erzeugung und Verteilung in den allgemeinen Staatshaushalt sei 
ein staatliches Kreditinstitut überflüssig geworden. 
Eine neue Staatsbank (Banque d’Etat de rUnion des Eepu- 
bliques Sovietiques Socialistes) wurde aber bereits wieder durch Dekret 
des allrussischen Zentralexekutivkomitees vom 12. Oktober 1921 errichtet. 
Ihre nächste Aufgabe sollte sein, die private Handelstätigkeit und die In 
dustrie durch Kredite zu unterstützen, später sollte sie dann den Boden für 
die Regulierung der Währung vorbereiten; ein Jahr nach ihrer Gründung 
schritt sie auch zur Ausgabe von Noten, die ein Rechnungs- und Zahlungs 
mittel von stabilem Wert sein sollten. Das Kapital ist 1923 auf 50, im 
Mürz 1925 auf 100 Millionen Goldrubel erhöht worden. 
Wie bei der Bank von England wurde eine Noten-Emissions- 
Abteilung mit eigener Bilanz geschaffen, die in ihrer Tätigkeit durch 
den Emissionsrat kontrolliert wird. Der Tscherwonetz (Bezeichnung 
einer alten russischen Goldniünzej entspricht 10 alten Goldrubeln. Die 
Noten müssen gedeckt sein: 25 % durch Gold oder Edelvaluta, der Rest 
durch kurzfristige Wechseln und Schuldverschreibungen oder durch leicht
	        

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Denkschrift Betreffend Die Neuregelung Der Handelspolitischen Beziehungen Deutschlands Zu Den Vereinigten Staaten von Amerika. [Mitteleuropäischer Wirtschaftsverein in Deutschland], 1905.
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