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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

370 
Von den Wochen- und Jahrmärkten unterscheiden sich die Messen in 
der Regel durch längere Dauer, durch die Höhe der Umsätze und durch 
gewisse Formalitäten, die in den verschiedenen Meßord nungen an 
gegeben sind. Die Messe dient dem internationalen Verkehr, der Jahr 
markt dem eines beschränkten Gebietes. Die Käufer auf den Messen 
sind nicht, wie meist die Käufer auf den Märkten, Konsumenten sSelbst- 
Verbraucher), sondern Händler. 
Eine neue Marktform entwickelte sich am Ende des 19. Jahrhunderts, 
indem der Verkauf auf Grund von ausgestellten Mustern erfolgte, es 
entstanden neben den bisherigen Messen die M u st e r ! a g e r m e s s e n. 
Von internationaler Bedeutung waren bis in die jüngste Zeit die Messen 
in Nischny-Nowgorod und I r b i t (für Rauchwaren), weiter die Messe» 
in Lodz und Warschau. Die bedeutendsten Mehplätze in Deutschland sind 
Leipzig — zn den Frühjahrs- und Herbst-Engros-Messen kommen viele 
tausend Einkäufer ans allen Erdteilen hier zusammen; Gesamtzahl der Besucher 
jedesmal über 100 000 —, Breslau, Frankfurt a. M. und Königs 
berg. Überall herrscht die moderne Form der Messe, die Mustermesse. Neben 
diesen Allgemeinmessen bestehen noch S o n d e r m e s s e n , d. h. Messen, die sich 
auf ein oder mehrere Fachgebiete erstrecken. 
Die Börsen dienen dem Verkehr in vertretbaren (fungi 
blen) Gegenständen, d. h. in solchen Gegenständen, die 1. von gleicher 
Beschaffenheit sind, 2. im Verkehr nach Zahl, Maß oder Gewicht bestimmt 
zu werden pflegen, und 3. durch ein anderes Gut des gleichen Quantmns 
ersetzt werden können. Das Wesen der Vertretbarkeit kann eine Güter- 
art von Natur aus besitzen (wie z. B. die Wertpapiere derselben Gattung), 
oder es kann künstlich geschaffen sein durch die Aufstellung einer bestimm 
ten Qualität als TypeZ. Die Waren werden nicht in den Börsenraum 
mitgebracht oder vorgezeigt, sondern bestimmte Quantitäten eines Typus 
(so und so viel tausend M Deutsche Bank-Aktien, so und so viel Hektoliter 
Roggen, der „gut, gesund, trocken, frei von Darrgcruch ist und wenigstens 
712 g für das Liter wiegt") werden gehandelt. Die Besucher der Börse 
bestehen fast ausschließlich aus Einwohnern des Börsenplatzes. Die 
Börsen haben, im Gegensatz zu den Märkten und Messen, die nur in 
längeren Zwischenräumen abgehalten werden, ständigen Charakter. 
i) Volle Fungibilität ist von Natur ans nicht vorhanden — überall 
finden sich individuelle Unterschiede in der Natur —; sie ist ein Erzeugnis des 
Menschen.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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