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Die wirtschaftliche Entwicklung und Lage der Elektrotechnik in der Schweiz

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

130 
Zinses auf diese Weise für möglich hält?!), ausführen, daß letzten 
Endes eben doch die Spartätigkeit für die Zinshöhe entscheidend 
ist und diese zwar durch die Ausgabe zusätzlicher Kaufkraft 
angereizt wird, indem die Unternehmer infolge des erzwungenen 
Sparens Gewinne erzielen, nicht aber in ihrem Ausmaße bestimmt 
werden kann. Der Spartätigkeit ist auch hier eine Grenze ge- 
setzt, da die fortgesetzte Ausgabe zusätzlicher Kaufkraft infolge 
dauernder Niedrighaltung des Bankzinses schließlich zu einer 
Auszehrung des Subsistenzmittelmarktes führt, Infolgedessen 
können begonnene längere Produktionsumwege nicht mehr be- 
andet werden, was eine gewisse Verkleinerung des Subsistenz- 
mittelfonds der Volkswirtschaft und damit ein Steigen des 
Zinsfußes hervorruft. Wir stimmen daher auch Amonn zu, wenn 
er Cassel vorhält, daß er den Einfluß der Herabsetzung des 
Bankzinses überschätze und sich damit selbst zu seinen son- 
stigen Ausführungen, wonach bei einem Sinken des Zinsfußes 
unter einen gewissen Punkt ein starker Kapitalverbrauch ein- 
setzen muß, in Widerspruch setze*®).. 
Wir kommen also zu folgendem Resultat. Cassel räumt 
ebenfalls der zusätzlichen Kaufkraft einen aktiven Einfluß 
auf die Güterwelt ein. Nirgends ist aber ein Anhaltspunkt 
zu finden, daß er an dieser Stelle etwa seine Auffassung über 
das Wesen des Kredites, die wir oben herauszuschälen versuchten, 
geändert hat. Kreditgeben bedeutet also für Casse1 Vorschießen 
von Genußgütern an den Unternehmer — vom Konsumtiv- 
kredit hier abgesehen. Die Zurverfügungstellung zusätzlicher 
Kaufkraft ist daher kein eigentliches Kreditgeschäft, da hinter 
dieser keine Genußgüter stehen, die von irgendwelcher Seite für 
gewisse Zeit, ohne sofortige Gegenleistung dafür zu fordern, 
zur Verfügung gestellt werden?). Die Geldschöpfung ermöglicht 
nur deshalb die erfolgreiche Durchsetzung neuer Kombinationen, 
weil sie oft imstande ist, den formalen Kredit, indem sie den 
Anreiz zu einer erhöhten Sparsamkeit gibt, in effektiven Kredit 
umzuwandeln. Beim Betriebskredit, d. h. beim Vorschießen 
von Genußgütern zwecks Aufrechterhaltung bereits bestehender 
‘) Hahn, a. a. O., S. 150/51. 
;) Amonn, Cassels System, S. 340/41. s) Vgl. oben S. 99/100.
	        

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The Socialism of To-Day. Field & Tuer, 1884.
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