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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

Full text: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

—* 
116 — 
an Religion den Kindern nicht mehr beigebracht werden 
An die Stelle Gottes wird die Menschheit gekommen sein, 
an die Stelle der Religion der Dieust der Menschheit, an 
die Stelle der Liebe zu Gott, die Liebe zur Menschheit und 
zur Natur. Die gewöhnliche gemeinschäftliche tägliche Ar— 
beit wird dies Alles bringen 
Wir haben also jetzt nachgewiesen, daß die Anschauun— 
gen üher die Religion, die einst eine so wichtige Rolle im 
menschlichen Geistesleben spielte, sich mit den Produktions— 
erhältnissen und durch se ändern. Welche Wandlung! 
Der Glaube an einen Ahnherrn, einen Fetisch, einen 
Baum, einen Fluß, ein Tier, eine Sonne, einen vergott 
lichten schönen, kraftvollen, tapferen Menschen, einen Geist, 
einen Vater, einen Herrscher, eine gespenstische Abstraktion, 
und schließlich nichts Und doch sind alle diese Aende 
rungen eine klare Folge der Aenderungen in der gesell⸗ 
schaftlichen Lage des Menschen, seiner geüͤnderten Verhalt⸗ 
nisse zur Natur und zu seinen Mitmenschen 
Erste Einwendung. 
Sind die gegebenen Darstellungen nicht im Wider— 
pruch zur bekannten Regel der Kommunisten: „Religion 
ist Privatsache?“, wird vielleicht jemand fragen Nein, 
diese Regel besagt nur, daß jede Person in religiösen Din 
gen ganz frei ist, und rie und nimmer vom Kommunismus 
gezwungen werden wird. Sowie auch nach der russischen 
Revolution in Rußland jeder hierin gang frei ist MWer 
eben dadurch, wegen dieser vollkommenen Freihei, hat die 
ommunistische Partei auch das Recht und die Pfucht, 
thegretisch die Religion, die das geistige Bild sst der male 
riellen Sklaverei, zu bekämpfen, und ihr jede Unterftuhung 
zu enthalten Und dasselbe Recht und dieselbe Pflicht ha 
auch der Kommunistische Staat 
Zweite Einwendung 
Woher kommt es aber, daß, wenn alte Produktions⸗ 
verhältnisse neuen weichen mußten, dennoch Möe Religio⸗ 
nen noch lange bestehen bleiben? 
Diese Frage muß beantwortet werden, denn diese Tat⸗ 
sache wird von unseren Gegnern als Enwand gegen uns 
benutzt. Die Antwort ist nicht schwierig 
Erstens stirbt eine alte Produktsonsweise nie plößlich 
ab In früheren Jahrhunderten saand das ußerst langsam 
statt, und sogar jezt, während die Großinduftete so rasch 
die alte Technik verdrängt, dauert es doch sehr lange, bis 
der Kleinbetrieb verschwünden sein wird Es bleib also 
noch lange Zeit Raum genug fur die alte Rgion
	        

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L’ Industrie Cotonnière En Allemagne. Pelletier, 1906.
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