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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Organisation
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

144 
Die Organisation. 
es werden dann alle Hilfsmittel der Abteilungen in den betreffenden Farben bestrichen oder 
beklebt, um das sofortige Erkennen zu fördern und Verschleppen und Vertauschen zu verhin 
dern; in einzelnen Fällen sind sogar ganze Räume entsprechend gestrichen worden. 
Wegen der guten Übersicht und Auffälligkeit sind auch Lichtzeichen beliebt. Sie 
können dauernd oder periodisch sein, gleichmäßig oder flimmernd leuchten, sie dienen zur 
Kennzeichnung bestimmter Befehle und Anordnungen: Arbeitstätigkeit oder Schluß, Beginn 
oder Ende einer Besprechung, wo zu erreichen, Achtung! Ihre Verbindung mit Farben ist 
besonders zweckmäßig und vor allem für Verkehrsregelung aller Art gebräuchlich: rot = be 
setzt; grün = frei; weiß = Achtung! In Warenhäusern dient zur Verkehrsregelung, besonders 
bei Fahrstühlen, die Leuchtschrift. Sie ordnet auf einfache Weise die Wartenden und ver 
meidet eilige und lästige Fragen. Auch zur Übermittlung von Mitteilungen, zur Ansage be 
stimmter Ereignisse oder zur Veranlassung von Vorgängen sind Such- und Rufzeichen als Licht- 
zeiohen insofern günstig, als sie ohne die oft störenden Geräusche anderer Verständigungsmittel 
arbeiten und — im Gegensatz zu festen Schriftzeichen — nur zeitweilig bei Bedarf aufleuchten 
und verschwinden. Als Beispiel sei die Verständigung durch Liohtzeichen zwischen Küche und 
Bedienung im Hotel- und Gasthausgewerbe erwähnt. 
Weitere Ordnungssymbole sind Lautzeiohen( Klingel, Rufe, Hupen); sie finden besondere 
Anwendung zur Kennzeichnung gleicher Zeitabschnitte, das einfachste Mittel ist der perio 
dische Gongsohlag der Uhr. Im Wirtsohaftsbetrieb wird durch Gong oder Klingeln Beginn 
und Ende der Arbeit und der Pausen angezeigt. 
Schließlich sind noch die Bewegungszeiohen (Winke) anzuführen, welche im Wirt 
schaftsbetriebe jedoch nur bei großen Arbeiten (Bauten) verkommen; lediglich Verkehrs 
betriebe (Eisenbahn, Sohiffsbetriebe) haben einen gut ausgebildeten Signaldienst durch Be 
wegungszeichen . 
b) Die Ordnungseinrichtungen. Auf der zweiten Stufe des Ordnens wird der zu 
ordnende Stoff nach den Merkmalen, die durch Symbole verdeutlicht und festgelegt sind, 
zusammengefaßt. Hier ist eine Darstellung der Geräte notwendig, welche einer räumlichen 
Zusammenfassung dienen. 
Typisch ist der Vordruck; er faßt bestimmte gleichartige Gesohäftsvorfälle zusammen und 
sichert ihre fortlaufende gleichartige Ausführung. Zu unterscheiden ist der Korrespondenz 
vordruck (als Bestell-, Orientierungs- und Kassenvordruok) und der Berichtsvordruck. 
Zur Aufbewahrung von Schriftgut bzw. zur Festhaltung bestimmter Vorgänge in schrift 
licher Form dienen Mappen, Ordner, Hefte, Bücher (zum Beispiel Kontobuch, Protokollbuch, 
Kalkulationsbuch, Auftragsbuch), die Kartei mit ihren verschiedenen Hilfsmitteln (Tab, 
Kerbsohnitt, Reiter usw.). Sie unterscheiden sich lediglich durch technische Einzelheiten und 
durch die Art und Form, in der das aufbewahrte Schriftgut mit ihm verbunden ist. Dabei ist 
das Buch als typisches Hilfsmittel der Ordnungsreihe anzusprechen, während die Kartei 
— weniger ausgeprägt auch Ordner und Hefter — auch eine Gruppierung zulassen. 
Lediglich angeführt werden sollen zum Schluß die Ordnungsmöbel: Gestelle, Fächer usw., 
über die eine Flut von Veröffentlichungen vorliegt, welche zwar meist von den Herstellern 
oder Händlern stammen, aber trotzdem für den praktischen Organisator von großem Wert 
sind. Hier jedoch können sie nur als Merkposten eingesetzt werden. 
IV. Die Aufgabengliederung. 
1. Wesen und Arten. Die Aufgabengliederung ist im Grunde als eine Fort 
führung der Ordnung anzusehen: sie unterteilt die im Betrieb anfallenden Auf 
gaben nach Gesichtspunkten der Gleichartigkeit einzelner Arbeitsvorrichtungen, 
Leistungsmöglichkeiten oder Zeitabschnitten. Daher soll hier statt der gewöhn 
lichen Bezeichnung Arbeitsteilung, unter der der Fragenkreis im Schrifttum zu 
meist behandelt wird, der Oberbegriff Aufgabengliederung gesetzt werden, da ein 
mal der Begriff Arbeit für den Umfang der zu erfassenden Fragen zu eng, der 
Ausdruck Teilung gegenüber Gliederung aber insofern nicht genau ist, weil er den 
„organisatorischen Zusammenhang, in dem die Teile bleiben müssen“ 1 , nicht mit 
ausdrückt. 
So einfach jedoch die gegebene Erklärung sich der oberflächlichen Betrachtung 
darbietet, so verwirrend zeigt sie sich der tieferen Einsicht. Die Vielheit und 
Mannigfaltigkeit der betrieblichen Aufgaben ist bereits früher aufgezeigt worden. 
An dieser Stelle wird es notwendig, für die Vielgestaltigkeit, die jeden Wirtschafts- 
1 Nicklisoh: Die Betriebswirtschaft, S. 242; auch Hellpaoh: Zur Arbeits- und Be- 
triebsteihmg (das Problem der Arbeitsgestaltung).
	        

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Entstehung Und Bedeutung Der Preußischen Städteordnung. Dürr, 1908.
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