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Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

Monograph

Identifikator:
1014334349
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41140
Document type:
Monograph
Author:
Piechottka, Erwin
Title:
Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Hans Robert Engelmann
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Beteiligungssysteme
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
  • Title page
  • Die deutsche Wirtschaft am Scheidewege
  • Die Arbeit als Werteinlage
  • Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
  • Die Kapitalisierung der Arbeit
  • Die Arbeitsaktie
  • Der Arbeiter als Mitunternehmer
  • Ausführungsmöglichkeiten
  • Die Beteiligungssysteme
  • Unter dem Druck der Reparationen
  • Die Steueraktie
  • Entstaatlichung von Post und Eisenbahn
  • Ausblick

Full text

41 
Deutschland die Einführung der Gewinnbeteiligung in viel stär 
kerem Maße zu verlangen als in England. Es kommen in meinem 
Vorschlag noch hinzu die ideellen Triebkräfte, die durch die ideellen 
zum Teil schon im Betriebsrätegesetz verankerten Rechte der Mit 
bestimmung und des Mitbesitzes verwirklicht sind und die gün 
stigen Aussichten der allgemeinen Durchführung dieses Systems 
noch bedeutend erhöhen. Kann es da noch ein Bedenken geben, 
dieses Wirtschaftssystem so rasch wie möglich zur Erhöhung der 
Produktion nutzbar zu machen ? Es wäre nur abzuwägen, ob 
andere Vorschläge, die in dieser Richtung laufen, größere Vorteile 
hervorbringen. 
Eine Auseinandersetzung zwischen dem Sozialindividualismus 
und dem neuerdings wieder aufgetauchten Solidarismus ist an 
dieser Stelle unumgänglich. Neuerdings hat Erzberger einen 
Schlagwortkampf eingeleitet. Er argumentiert: der Kapitalismus 
ist tot, der Sozialismus ist tot, folglich lebt der christliche Soli 
darismus. Zunächst einmal ist es ein Unsinn, die historische Ent 
wicklung des Kapitalismus als einfach überwunden zu bezeichnen. 
Anders als auf Grund und als Fortbildung der historischen Ent 
wicklung kann kein Wirtschaftssystem gedeihlich arbeiten, und 
wenn selbst Erzberger die Privatwirtschaft in seinem System für 
unbedingt notwendig hält, so widerspricht er dadurch seiner 
eigenen These, daß der Kapitalismus tot sei. Denn Kapitalismus 
bedeutet ohne den agitatorischen Beigeschmack tatsächlich nichts 
anderes als Privatwirtschaft. Der Kapitalismus wird infolgedessen 
so lange nicht tot sein, als Privatwirtschaft weiter besteht. Auch 
der Sozialismus, wenn freilich auch nicht das, was im allgemeinen 
und parteimäßig darunter verstanden wird, ist als soziales Lebens 
element etwas historisch Gewordenes, zwar sehr entwicklungs 
bedürftig, aber nicht einfach totzuscblagen. Es ist eine große 
Leichtfertigkeit, durch den Unfug der Kommunisten in Moskau 
den Sozialismus ad absurdum führen zu wollen. Der moskowitische 
Kommunismus hat mit dem Sozialismus auch absolut nichts zu 
tun, und selbst die Sozialdemokratie in allen ihren Schattierungen 
hat nichts zu tun und will nichts zu tun haben mit den Auswüchsen, 
die die Entwicklung in Moskau gezeitigt hat. Die Zusammen 
fassung im Sozialismus wird noch so lange Bestand haben, bis der 
einzelne Arbeiter als einzelner gegenüber jedem anderen, namentlich 
gegenüber dem Kapital besitzenden Menschen seine Rechte ohne 
Unterstützung anderer geltend machen kann, und das wird noch 
sehr lange dauern, wenn nicht letzten Endes die Zusammenfassung
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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