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Der Zucker im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zucker im Kriege

Monograph

Identifikator:
1014570352
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24296
Document type:
Monograph
Author:
Follenius, Robert http://d-nb.info/gnd/138022984
Feßmann, Karl
Title:
Der Zucker im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (98 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Zucker im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
  • Die Kriegsbewirtschaftung des Zuckers / von Dr. Karl Feßmann, Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Reichszuckerstelle, Berlin

Full text

13 
Die von Otto Licht benutzten Erntedurchschnitte, ans denen er 
die hier wiedergegebenen Zahlen errechnet hat, sind meistens den 
letzten zehn Friedensjahren entnommen, in denen man über Arbeits 
kräfte, Gespanne, Dünger usw. in ausreichendem Umfange zu ver 
fügen vermochte. Man könnte daher die Frage auswerfen: wie stellt 
sich das Ergebnis des Zuckerrübenbaues bei der heutigen Knappheit 
der gewohnten Hilfsmittel? 
Bei nicht ausreichender Düngung und ungenügender Bear 
beitung scheinen Hackfrüchte und insbesondere Zuckerrüben durch 
schnittlich immer noch bessere Erträge als Getreide zu 
liefern. In dieser Hinsicht können wohl die Ergebnisse der russischen 
Landwirtschaft zum Vergleich herangezogen werden. Stellt man den 
Hektardurchschnitten der russischen Ernteerträge aus den Jahren 1910 
bis 1913 die auf gleicher Grundlage gewonnenen Zahlen Deutsch 
lands gegenüber, dann erhält man folgendes Bild: 
bei Anbau von Deutschland Rußland in Rußland v. H. des 
Ertrag vom Hektar deutschen Ertrages 
Weizen 21,8 dz 7,0 dz 32,1 
Roggen 18,1 „ 7,9 „ 43,6 
Gerste 20,6 „ 8,7 „ 42,0 
Hafer 19,4 „ 8,1 „ 41,7 
Kartoffeln 136,1 „ 76,6 „ 55,9 
Zuckerrüben 283,0 „ 167,2 „ 59,0 
Während also in Rußland bei aufwandärmerer Wirtschaft an 
Getreide nur 32,1 bis 43,6 Prozent der deutschen Erntemengen er 
zielt wurden, zeigen Hackfrüchte, besonders Zuckerrüben, einen Ge 
wichtsertrag von 59,0 Prozent der deutschen Ertragsziffer. 
Aus den hier angeführten Tatsachen wird man erkennen, daß, 
um die im Kriege fehlende Einfuhr au Futtermitteln zu ersetzen, ein 
erheblich gesteigerter Anbau von Zuckerrüben von großer Wichtigkeit 
ist, und zwar möglichst zuckerreicher Rüben, denn gerade auf einen 
recht hohen Gehalt an Zucker und Reichtum an Eiweiß kommt es an. 
Welcher gewaltige Unterschied in dieser Beziehung schon zwischen 
Zucker-und Futterrüben besteht, zeigt die Tatsache, daß die Ertrags 
zahlen für Zuckerrüben in Friedensjahren mehr als doppelt so hoch 
sind alö für Futterrüben. 
Die Bedeutung des Zuckerrübenbaues liegt nicht nur in der 
Erzeugung der Rübe als Rohmaterial für die Zuckerfabrik, sondern 
auch in der Gewinnung großer Mengen von Futterstoffen, 
wie Blättern, Köpfen, Schnitzeln, Schwänzen der Rüben und Melasse.
	        

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Der Zucker Im Kriege. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1917.
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