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Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen

Monograph

Identifikator:
1014845408
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23994
Document type:
Monograph
Title:
Geschichte der Firma H. F. Flemming, Leipzig-Leutzsch
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ecksteins Biographischer Verlag
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (4 Blatt)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die bisherige Behandlung des Problems
  • Zweites Kapitel. Die Tatsachen der Geldvermehrung und des Valutarückganges
  • Drittes Kapitel. Der Zusammenhang von Geld, Preis und Einkommen
  • Viertes Kapitel. Die Theorie der Geldvermehrung
  • Fünftes Kapitel. Die Inflation und ihre Wirkungen
  • Sechstes Kapitel. Inflation und auswärtige Wechselkurse
  • Siebentes Kapitel. Die Regelung des Devisen- und ausländischen Effektenverkehrs im Weltkriege
  • Achtes Kapitel. Die Geldprobleme in der inneren Wirtschaftspolitik im und nach dem Kriege
  • Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
  • Zehntes Kapitel. Die Zukunft der Goldwährung?

Full text

61 
Gebrauchsgüter, und sie werden allgemeines Tauschmittel, wenn 
sie vertretbar sind. Solche vertretbare, allgemein benutzte Tausch- 
mittel kann man schon Geld nennen. Die Eigenschaft der Ver 
tretbarkeit besitzen die Metalle vermöge ihrer Teilbarkeit und 
Gleichartigkeit in reinem Zustande schon, solange sie nur zu ge 
wogen werden, was ohne jede staatliche Regelung möglich ist und 
sich jedenfalls auch so entwickelt hat. Schon in diesem Zustande 
bilden sich in dem allgemeinen Tauschmittel Preise, d. h. hier 
den Wirtschaftssubjekten mehr oder weniger genau bekannte Ge 
wichtsmengen des Tauschmittels, die sie für dieses oder jenes 
Gut hingeben uüisien. Mit diesen Preisen wird nun von den Wirt 
schaftern bei ihren wirtschaftlichen Erwägungen gerechnet, und 
so entwickelt sich schon in diesem Stadium des Geldwesens die all 
gemeine abstrakte Rechnungseinheit, die also älter ist als die Schaf 
fung der Münze seitens des Staates. Sie beruht auf dem Rechnen 
mit Geldeinheiten, selbst wenn solche faktisch nicht gezahlt werden, 
also auch in den unendlich viel häufigeren Fällen, in denen Amsätze 
schließlich nicht zustande kommen. Daher ist Knapps „Staatliche 
Theorie des Geldes" auch ganz unhistorisch, und sie beruht außer 
dem auf der üblichen Verwechslung bzw. mangelnden Anter- 
scheidung von Geld im realen und im abstrakten Sinne. Denn nur 
das Geld im realen Sinne ist ein „Geschöpf der Rechtsordnung", 
die „nominale Werteinheit" aber, von der sich Knapp mit der 
gelegentlichen Behauptung begnügt, daß sie „historisch definiert" 
sei, weil er sie nicht erklären konnte, ist nicht vom Staate geschaffen. 
Äbrigens ist auch diese „nominale Werteinheit" noch ein höchst 
unklarer Ausdruck, weil auch Knapp natürlich nicht von der bis 
herigen Auffassung loskam, daß die Geldsummen, die Preise, 
Werte ausdrücken. Erst durch die psychische Wirtschaftstheorie 
wird das Wesen des Geldes klar, durch Erfassung seiner inner 
wirtschaftlichen Funktion als Nutzen- und Kostenvergleichsmittel. 
Soviel auch über das Geld geschrieben worden ist, diese Funktion, 
aus der heraus alles zu erklären ist, ist infolge der materialistischen 
Auffassung der Wirtschaft niemals erkannt worden. 
Ansere obige Definition enthält den Begriff des Geldes im 
allgemeinsten Sinne des gewöhnlichen Sprachgebrauchs, der alle 
Erscheinungsformen des Geldes umfaßt in dem Sinne, in dem 
man auch z. B. von Kapital und Vermögen als „Geld" spricht. 
Man erkennt nun, daß in jener Definition die Bezeichnung als
	        

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Methodische Einführung in Die Allgemeine Wirtschaftsgeographie. Verlag von Gustav Fischer, 1914.
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