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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1015574491
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23454
Document type:
Monograph
Author:
Brauns, Heinrich http://d-nb.info/gnd/118514725
Title:
Lohnpolitik
Place of publication:
M. Gladbach
Publisher:
Volksvereins-Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. I. 
233 
Die Unzulänglichkeit der gewöhnlich empfohlenen Heilmittel. 
der Erfolg solcher Koalitionen nicht der sein kann, andere Löhne herab 
zudrücken, den Gewinn des Kapitals zu vermindern oder das National 
vermögen zu schädigen, sind die Schwierigkeiten, die sich wirksamen 
Arbeiterkoalitionen entgegenstellen, doch so groß, daß das durch sie 
bewirkte Gute außerordentlich gering ist, während andererseits unver 
meidliche Nachteile damit verknüpft sind. 
Die Löhne in einer oder in mehreren Beschäftigungen zu erhöhen — 
was alles ist, was irgendeine der bisherigen Arbeiterkoalitionen bisher 
zu tun versucht hat —, ist offenbar eine Ausgabe, deren Schwierigkeit 
progressiv zunimmt. Denn je höher die Löhne in einer Branche über 
dem allgemeinen Niveau stehen, desto stärker sind die Tendenzen, sie 
zurückzubringen. Wenn also eine Setzerkoalition den Lohn des Lettern 
satzes durch einen erfolgreichen oder angedrohten Streik zehn Prozent 
über den im Vergleich zu anderen Löhnen normalen Satz erhöht, so 
werden die relative Nachfrage und das relative Angebot sofort dadurch 
berührt. Aus der einen Seite wird ein Bestreben erzeugt, den Lettern 
satz soweit als möglich einzuschränken, und auf der anderen bewirkt die 
Lohnerhöhung aus so mannigfaltige Weise eine Vermehrung der Zahl 
der Setzer, daß die stärkste Koalition dies nicht ganz zu verhindern im 
stande ist. Beläuft sich die Erhöhung aus zwanzig Prozent, so ist dies 
Bestreben um so stärker, bei fünfzig Prozent noch stärker und so fort. 
Demnach ist der praktische Nutzen solcher Gewerkvereinigungen — 
selbst in Ländern wie England, wo die Grenzen zwischen den verschiedenen 
Gewerken viel schärfer und schwerer zu überschreiten sind als in Ländern 
wie die vereinigten Staaten — in bezug auf die Erhöhung der Löhne, 
selbst wenn sie einander unterstützen, ein verhältnismäßig geringer, 
und überdies ist dieser geringe Nutzen aus ihre eigene Sphäre beschränkt 
und berührt nicht die untersten Schichten der unorganisierten Arbeiter, 
deren Lage am meisten Erleichterung erheischt und schließlich diejenige 
aller über ihnen liegenden Schichten bestimmt. Der einzige Weg, aus 
welchem durch diese Methode die Löhne bis zu einem gewissen Grade 
und mit Aussicht aus Dauer erhöht werden könnten, wäre eine allgemeine 
Arbeitervereinigung, wie sie die Internationalen erstrebten, und welche 
die Arbeiter aller Art umfassen müßte. Eine solche Vereinigung jedoch 
muß als praktisch undurchführbar angesehen werden, denn die Schwierig 
keiten der Koalition, die schon in den höchst bezahlten und wenigst aus 
gedehnten Gewerben groß genug sind, werden größer und größer, je 
mehr man ans der industriellen Stufenleiter hinabsteigt. 
Auch darf in einem Kampfe von längerer Dauer, wodurch Arbeiter 
koalitionen zum Behuf von Lohnerhöhung allein Erfolg haben können, 
nicht vergessen werden, welches die gegeneinander aufgehetzten Parteien 
sind. Ls sind nicht die Arbeit und das Kapital. Ls sind die Arbeiter auf 
der einen und die Grundbesitzer aus der anderen Seite. Bestände der 
Streit zwischen der Arbeit und dem Kapital, so würde er aus viel gleicheren 
Bedingungen beruhen. Denn die Fähigkeit des Kapitals, müßig zu
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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