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The model stock plan

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Bibliographic data

Full text: The model stock plan

Monograph

Identifikator:
1015576184
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27026
Document type:
Monograph
Author:
Leitner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/139681477
Title:
Bilanztechnik und Bilanzkritik
Edition:
Sechste und siebente Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlags-Buchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp.
Year of publication:
1923
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 424 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • The law of friendly societies, and industrial and provident societies, with the acts, observations thereon, forms of rules etc., reports of leading cases at length, and a copious index
  • Title page
  • Contents
  • Cases cited
  • Arrangement of clauses
  • Part I. Registered friendly societies
  • Part II. Friendly societies not registered
  • Part III. Industrial and provident societies
  • Index

Full text

898 
Die Weltwirtschaft. 
Menschen europäischer Rasse sitzen und die Welt beherrschen werden, daß die europäische 
und die außereuropäische Hälfte nur durch das Wasser mit einander verbunden sein 
werden, das wird die erheblichste politische, volkswirtschaftliche und kulturelle Erscheinung 
des 20. Jahrhunderts sein. Von der Art, wie sie sich durchsetzt, wie die einzelnen 
Nationen und Staaten daran teilnehmen, hängt die Geschichte Europas und der ganzen 
Welt wie der einzelnen Staaten ab. Die Teilnahme an dieser Wasserwanderung, an 
dieser Art der Bevölkerungszunahme wird die Stelle bestimmen, die jede Nation in Zu 
kunft im Range der Völker einnimmt." Man hat diese nationale Seite der Auswande 
rungsbewegung lang übersehen oder doch unterschätzt und sich in der Beurteilung der 
Auswanderungsfrage lediglich von wirtschaftlichen Gesichtspunkten leiten lassen. Gewiß 
hängt die Stärke der Auswanderung mit der Gunst oder Ungunst der wirtschaftlichen 
Verhältnisse in der Heimat eng zusammen. Das Aufblühen der deutschen Volkswirtschaft 
hatte einen starken Rückgang der deutschen Auswanderung im Gefolge, da sich in der 
Heimat der wachsenden Bevölkerung genügender Erwerb bot und man der schaffenden 
Arme zu Hause bedurfte. Ebenso drückt sich der unbefriedigende Zustand der wirtschaft 
lichen Verhältnisse in Italien in der andauernd starken Auswanderung dieses Landes aus, 
und in Irland hat die wirtschaftliche Not zu einer förmlichen Landflucht geführt, so 
daß dieses Land infolge einer bedeutenden Auswanderung trotz der sehr erheblichen 
natürlichen Vermehrung der Bevölkerung eine Verminderung des Einwohnerstaudes auf 
weist. Seit 1845, wo die irische Bevölkerung ihren höchsten Stand mit 8,3 Millionen 
erreicht hatte, ist sie jährlich um 14,8 °/ 0 gefallen und hat sich im ganzen um zwei 
Millionen verringert. In solchen Fällen stellt die Auswanderung zweifellos eine krank 
hafte Erscheinung am Körper der Volkswirtschaft dar. Wo sie dagegen, wie beispiels 
weise heute in England, bei einer im allgemeinen günstigen Gestaltung der wirtschaft 
lichen Verhältnisse in der Heimat in gleichmäßiger Höhe andauert, ist sie ein regelmäßiges 
Abströmen des Bevölkerungsüberschusses, das nur wohlthätig wirkt, insbesondere wenn 
der Abfluß nicht in die Fremde, sondern in die eigenen Kolonien des Aus 
wanderungslandes erfolgt. 
Die Macht des britischen Reiches beruht zum guten Teil darauf, daß eine.heute 
schon zehn Millionen übersteigende und fort und fort sich verstärkende Zahl von Eng 
ländern in den britischen Kolonien von Nordamerika, Südafrika und Australien die Haupt 
masse der Bevölkerung bildet. Der Auswanderer bleibt hier seiner Nation erhalten, 
seine wirtschaftliche Kraft kommt nicht einem fremden Gemeinwesen, sondern dem eigenen 
Mutterlande zu gute. Hierin liegt die nicht hoch genug anzuschlagende Bedeutung des 
ungeheuren Besitzes, den England in den genannten Gebieten, Rußland in Zentralasien 
und Sibirien an ansiedelungsfähigem Lande hat, für die nationale Entwickelung der 
angelsächsischen und slawischen Rasse. Ähnlich günstig wirkt übrigens die Auswanderung 
für die nationale Entwickelung auch dann, wenn die Ansiedelung zwar in der Fremde, 
jedoch in geschlossenen Gebieten und unter Wahrung der eigenen Nationalität erfolgt. 
Dagegen bedeutet die Auswanderung nach Ländern, wo der Einwandernde in der 
Masse der fremden Bevölkerung sich verliert und seine Kinder oder Kindeskiuder be 
reits vollkommen entnatoinalisiert werden, einen unmittelbaren Verlust an Volkskraft. 
Wie hoch dies anzuschlagen ist, geht aus der Tabelle auf S. 899 hervor, welche den Anteil 
Deutschlands an der überseeischen Auswanderung gegenüber den anderen Staaten er 
kennen läßt. 
Die gesamte deutsche Auswanderung betrug im 19. Jahrhundert etwa 
6 — 7 Millionen Menschen, die leider zum größten Teile in Gebiete gingen, wo sie 
der Entnationalisierung anheimfielen. An nnvergoltenen Erziehungskost n und mit 
genommenem Kapital bedeutet das nach einer Schätzung Schmollers allein den Verlust 
von 6—8 Milliarden Mark. Nur in einzelnen Teilen von Nordamerika, ferner in 
Südbrasilien und in Südafrika sind geschlossene deutsche Siedelungen entstanden. Von 
den bisherigen deutschen Kolonien kann als Auswandernngsgebiet für die Zukunft 
höchstens Deutsch-Südwestafrika in Frage kommen. Man darf sich über die nationale
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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