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Aktive Währungspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Aktive Währungspolitik

Monograph

Identifikator:
1015587658
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-32066
Document type:
Monograph
Author:
Frankfurth, Ernst http://d-nb.info/gnd/125271093
Gesell, Silvio http://d-nb.info/gnd/118538934
Title:
Aktive Währungspolitik
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Erfurt
Publisher:
Freiland-Freigeld-Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Währungstechnische Vorschläge für die Sicherung der nationalen und internationalen Währung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Abschnitt 1. 
23 
ebensogut sagen, es fängt dort erst seine Bewegung an. Dieser 
Gedanke aber liegt im Jenseits jener Selbstverständlichkeiten, als 
ihre gemeinsame, unentratbare Voraussetzung; er bleibt daher dem 
herkömmlichen Denken im Wesen unzugänglich. 
Nun, da er ein erstes Mal zur Aussprache gekommen, kann dieser 
Gedanke einen zweifachen und dabei ganz verschiedenen Eindruck 
wachrufen. Es ist einmal schon möglich, daß in diesem Gedanken 
wieder nur ein überaus platter Gemeinplatz ersehen wird; etwas, was 
sich doch ganz und gar von selber verstünde. Darin läge nun für den 
Standpunkt dieser Untersuchung offenbar kein Vorwurf; und es würde 
dies einfach besagen, daß die herkömmliche Anschauung nicht damit 
schon an sich selber irre wird, sobald man ihr gleichsam einen 
Spiegel vorhält, sie in ihren eigenen Folgerungen sich beschauen laßt. 
Es ist aber auch der Gegenfall möglich: Die herkömmliche An 
schauung könnte in der Tat unter den vorliegenden Verhältnissen an 
sich selber irre werden. Denn jene vier Gedanken, aus denen ich den 
fraglichen gefolgert habe, gelten ja nicht mit der vollen Befugnis letzter 
Wahrheiten für selbstverständlich; vielmehr nur in dem fadenscheinigen 
Sinne, daß sie unbesehen hingenommen werden. Sie sind nur 
im Sinne eines bisher unerschütterten Glaubens von der herkömm 
lichen Anschauung getragen. Die letztere aber könnte jetzt nur zu 
leicht — auf plötzlich auftauchende Selbstzweifel hin — sich in zwölfter 
Stunde umbilden wollen. Indem sie sich damit selber verleugnet, ver- 
leugnete sie auch die Folgerungen, die ihrer bisherigen Gestalt gemäß 
sind. Und unsere Untersuchung könnte dann zum mindesten dem Vor 
wurf begegnen, daß sie offene Türen einrenne; daß sie Dinge erst 
umständlich zu kritisieren sich anschicke, an die ohnehin niemand 
glaube. 
Ich trete deshalb unverweilt den Beweis für diesen Gedanken an. 
Es soll aber nicht etwa bewiesen werden, daß er von wahrem Inhalte, 
für sich ein richtiger sei; seine eigene Gültigkeit bleibt vielmehr noch 
gänzlich dahingestellt. Für den Augenblick ist nur der Nachweis zu 
führen, daß ein Gedanke dieses, und gen%u dieses Inhaltes in der Tat 
die Rolle spiele, die ich dem fraglichen Gedanken zugesprochen habe: 
als unentratbare Voraussetzung für Gedanken, welche dem her 
kömmlichen Denken über die „Wertlehre“ für selbstverständlich gelten, 
eine verborgene Grundlage dieses herkömmlichen Denkens zu 
sein. Ob er für sich selber nun wahr oder falsch sei: in dieser 
Hinsicht wenigstens erweist sich dieser Gedanke von tatsächlichem 
Charakter und ist kein bloßes Hirngespinst und nicht aus der Luft 
gegriffen. Und dafür ist nun der Beweis zu erbringen.
	        

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Über Das Deutsche Geld- Und Währungswesen. 1920.
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