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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
1016238525
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-55274
Document type:
Monograph
Title:
Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Liebmann
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 548 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

137 
werblichem Betrieb geradezu typisch. Dabei ergibt sich, daß die 
Heimarbeit überall da, wo die Erträgnisse des Landbaus für den 
Unterhalt der Familie ausreichen, keinen Boden findet und daß 
es dort eher an Leuten, als an Arbeit fehlt. Anders da, wo der 
Bodenbesitz so zersplittert ist, daß er die Lebensbedürfnisse nur teil 
weise zu decken vermag. Sofern nicht andere Beschäftigung in der 
Forstwirtschaft, in Steinbrüchen, an Bahn- und Wegebauten, in 
Fabriken und Werkstätten zu haben ist, wird die Heimarbeit als 
Notwendigkeit angesehen, und wo sie fehlt, auf ihre Einführung ge 
drängt. „Wo die Errichtrmg geschlossener Betriebe wegen der un 
günstigen Lage nicht möglich ist und anderer ausreichender Neben 
erwerb nicht vorhanden ist, bleibt nur Einpflanzung und Pflege 
der Hausindustrie, wenn nicht ein starker Abzug der Bevölkerung 
aus den Gemeinden mit allzu karger Scholle und allzu kleinen 
Besitzflächen erfolgen soll. Die Hausindustrie bringt insbesondere 
Winterarbeit; sie gestattet der ländlichen Familie, auf ihre land 
wirtschaftlichen Arbeiten soviele Zeit zu verwenden, als sie muß, auf 
ihre gewerbliche Tätigkeit soviele Zeit, als sie k a n n . . . Sie macht 
die sonst im Winter brachliegenden Kräfte von Mann, Frau und 
Hanskindern nutzbar, schafft bares Geld ins Haus, beugt der Entwer 
tung des Grundbesitzes vor, ist in einzelnen Gegenden die Hanpt- 
urse.che verhältnismäßig bescheidenen Volkswohlstandes und hält 
die Landflucht auf. Sie verschwistcrt sich mit der Landwirtschaft 
um so enger, als sie ihr die gewünschte Nebenbeschäftigung, den 
heißersehnten Nebenerwerb zri bieten vermag und mit Einsetzen der 
landwirtschaftlichen Saison sofort bescheiden in den Hintergrund 
tritt/") Während im allgemeinen die Landwirtschaft durch die 
Hausindustrie nicht Abbruch leidet, schlägt sie bisweilen über die 
Stränge. Dann verstärkt sie die Leutenot und nimmt der Land- 
lvirtschaft die Arbeitskräfte weg; ja sie ruft „einen Zuzug von Ar 
beitskräften aus der Stadt, eine „Stadtflucht" hervor, die an sich 
zu begrüßen wäre, wenn sie nicht gerade Heimarbeit zum Ziel 
hätte." „Wie viele Wenige ein Viel geben, so machen zwei 
l ) Bitdmann, a. a. O. S. 915.
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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