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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

— 217 — 
Täche umfaßte 1911 84672 Dekjatinen die 4257000 Bud Rohbaum- 
nolle ergaben. Während des Krieges ift ganz wie in Turkejtan die 
Baumwollkultur zurüdgegangen*), da die Bevölkerung infolge mangeln- 
der Zufuhr an Getreide gezwungen war in verftärktem Make zum 
Anbau von Brotgetreide zurüdzufehren. Die Baumwollproduktion wäre 
durch Hebung der Baumwollkultur, [parjame Verwendung des Walilers 
und vor allem durdy ausgedehnte Bewälferung des Sitliden Irans- 
faufafiens no) um ein BVielfades zu fteigern: neu bewäljert werden 
fönnten nodj 114 Millionen Dekjatinen, die, wenn aud nur zu 23 
mit Baumwolle bebaut, noch einen Ertrag von 6 Millionen Pud Fajern 
liefern würden. In den legten Yahren vor dem Kriege hat die rullifdhe 
Regierung eine großzügige Bewäjjerung der Mugan-Steppe in die 
Wege geleitet (bewälfert und mit Baumwolle bepflanzt waren 1912 
70000 Dekjatinen, zum Januar 1916 follte die gejamte Steppe, 200 000 
Dehjatinen, bewälfert fein). Trog manderlei anfänglider Fehlidhläge 
— große Schwierigkeiten bereitet der Salzgehalt des Bodens, nad 
der Bewälferung muß das mit Salz gefättigte Waljer abgeleitet wer- 
den — ijt die Kultivierbarkeit des Steppengebiets erwiejen **). Der 
Kaufpreis einer Dekjatine Baumwolland betrug vor dem Kriege bis 
zu 1000 Rubel, fie erbringt etwa 300 Rubel brutto oder 150 Rubel 
netto. Die Baumwollpflanze liefert außer der Spinnfaler nod) bie 
Samen, die zur Ölproduktion benußt werden ***). 
Neben der Baumwoll- fpielt die Seidenkultur befonders in 
Transtkaukafien eine große Rolle, es wurden 1912/13 durchfOnittlich 
280000 Bud gewonnen, die eingeführten Raupeneier find aber meilt 
minderwertig, und die Fütterungsmethode der Würmer ilt primitiv. 
Eine große Bedeutung hat der Weinbau Jowohl in 3is- als aud) 
in Transkaukafien hauptfächlid in Kadhetien; er erjtredte fi@ im Sahre 
1914 in Nordkaukalien auf 27000, in TIranskaukafien auf 97 000 Deß- 
jatinen, die 23 Millionen Pud Trauben ergaben. Ein großer Teil des 
Weines wird an Ort und Stelle verbraucht, ausgeführt wurden jähr- 
lid 5—600000 SHektoliter. Der im Lande verbleibende Wein wird 
zum Teil zur Kognakerzeugung verbraucht, die jährlid rund 30000 
Hektoliter Kognak ergibt. Intereffant fjt, dakz etwa ein Drittel der 
gejamten transfaufalilden Weinproduktion auf die deutlichen Kolonien 
entiällt. 
*) Die Baumwollanbauflähe war 1917 55000 Hektar groß, Die ca. 
270000 Zentner Fajern Keferten. 
**) Der Arazesidhlamm ijt reider als der des Nil: er führt in einem Liter 
3,5g, der Niljdlamm nur 2,5 g. Zur Bewällerung wäre vor allem jeßt die 
Raraja-Steppe in Georgien weitlid von Tiflis in Angriff zu nehmen. 
***) Die Samenernte betrug 1914 gegen 1300000 Zentner, 1917 nur 
500000 Zentner.
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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