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Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

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Bibliographic data

fullscreen: Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens

Monograph

Identifikator:
1016274645
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162307
Document type:
Monograph
Title:
Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Koehler
Year of publication:
1920
Scope:
VIII, 309 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die wirtschaftliche Zukunft des Ostens
  • Title page
  • Contents

Full text

33 
faum pafjlierbar, aber fehr lebhaft war dagegen der Verkehr im Winter 
auf Schlitten. — 
Die ftark entwidelte Binnen[dHiffahrt bedeutete ohne Zweifel eine 
Hemmung für den Bau von Eijenbahnen, der erjt in den 80er Jahren 
in größerem Umfange aufgenommen wurde, Aud) Iurz vor dem Kriegs: 
ausbrud) war das rujlijdhe Eijenbahnneg im europäifjdhen Rußland ver- 
Hältnismähig jehr weitmajdig, da auf die gleide Fläde Land ungefähr 
nur ein Zehntel der Stredenlänge entfiel, die in Deutjdland damals 
beitand. Da aukerdem hei dem rufjijdhen Eijenbahnbau die BVerkehrs- 
rüdfidten im allgemeinen hinter die [trategijdhen zurüdgejtellt wurden, 
waren große Streden wirtjdhaftlid fajt nuglos. Iedenfalls wäre die 
Bedeutung der Eijenbahnen für den inneren Verkehr mit umfjang- 
reichen Neubauten noch ganz erheblich zu [teigern gewejen. Ihrer ratio» 
nellen Ausnußung ftand freilid aud) der Mangel an Landjtraken im 
Wege, die, wie bereits erwähnt, außer in einigen Grenzgebieten, wo 
militärijdge Gründe berüdjichtigt wurden, und einigen vor CEinfüh- 
ung der Eifenbahnen gebauten Hauffierten Straken, in einem heillojen 
Zuitande waren. Bei Ausbruch des Krieges waren im europäijdhen 
Rußland etwa 64052 km im Betrieb (einjdlieklid) der fibirijdhen Eijen- 
bahn). Davon entfielen 43923 km auf die Staats- und der Refjt auf 
die Privateifenbahnen. Über 5000 km neuer Bahnlinien waren vor dem 
Kriege im Bau, während die Konzeffionen zum Bau von weiteren 
21000 km von jeiten des Staates aud [Hon erteilt waren. Die meilten, 
größten und bedeutendjten Linien gingen von Moskau, der alten Nefi- 
denz, aus, oder führten über Moskau. Hauptlinien waren: 1. die 
Nikolaibahn von Moskau nad) Petersburg; 2. die Bahn nad Wologda 
und von Wologda nad) Archangeljk, Iektere aber feine Normalbahn; 
3. von Moskau über Smolen[k, Minfjk nad WarjhHau; 4. von Moskau 
über Kaluga, Kiew nad) Odelja; 5. von Moskau über Iula, Orel, 
Kurt nad) Charkfow, mit Anjhluß nad der Krim; 6. von Moskau 
über Rijafan, Woroneld nad Roltow am Don mit AnjhHluk an die 
faufafilde Bahn über Wladikawias nad) Baku; 7. von Moskau über 
Tambow oder Penia nad) Sarataw oder Samara und weiter zum 
Ural; 8. von Petersburg über Wologda, Wijatia, Perm nad) Ieka- 
terinburg; 9. von Petersburg über Plesiau (Plfow), Dünaburg (Dwinft) 
nad) War]hau. — 
Auer der bereits erwähnten Bahnlinie Ro[tow—Wladikawias-— 
Baku, der Jogenannten MWadikawkasbahn, war die mit diejer in engem 
Zujammenhange |tehende Transiaukafilde Bahn, die von Baku aus- 
ging und über Tiflis nad) Batum und Poti führte und die einzige 
direkte Verbindung zwijdhen dem Kafpiidhen und Schwarzen Meer vor- 
{tellte, von ganz bejonderer wirtjdhaftlider Bedeutung. Die Schaffung 
einer Berbindungsbahn zwijchen diejen beiden Hauptverfehrsadern über 
Die wirtfdhHaftlige Zukunft des Ojtens
	        

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Die Wirtschaftliche Zukunft Des Ostens. Koehler, 1920.
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