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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1016561377
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85201
Document type:
Monograph
Author:
Spann, Othmar http://d-nb.info/gnd/118615904
Title:
Tote und lebendige Wissenschaft
Edition:
Zweite, stark vermehrte und durchgesehene Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
XV, 172 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

64 Die Werttheorie 
Kapitalisten und dem Arbeiter, — die erste Bedingung für die 
Bereicherung des Kapitalisten. Der Profit, d. h. der Geldwert- 
ausdruck, keinesfalls aber der „natürliche‘‘ Ausdruck des Mehr- 
produkts, ist das treibende Motiv der modernen Gesellschaft; eben 
darauf beruht der ganze Prozeß der Kapitalakkumulation, der 
die alten Wirtschaftsformen zerstört und sich in seiner Entwick- 
lung scharf von ihnen abhebt, als eine durchaus spezifische 
historische Phase der wirtschaftlichen Evolution usw. usw. Des- 
halb hat das Wertprobleme immer wieder die Aufmerksamkeit der 
Theoretiker der Oekonomie in viel höherem Maße auf sich ge- 
zogen als jedes andere Problem der politischen Oekonomie: 
Smith, Ricardo, Marx — sie alle machten die Wertanalyse zur 
Grundlage ihrer Forschungen“. Auch die österreichische Schule 
machte die Wertlehre zum Eckstein ihrer Theorie: sofern sie 
sich gegen die Klassiker und Marx wandte und ihr eigenes theo- 
retisches System schuf, hatte sie sich hauptsächlich mit dem 
Wertproblem zu beschäftigen. 
Und so kommt es, daß die Lehre vom Wert in Wirklichkeit 
noch immer im Mittelpunkt der gegenwärtigen theoretischen Dis- 
kussionen steht, obwohl bereits Mill sie in der Hauptsache für 
abgeschlossen hielt*. Im Gegensatz zu Mill glaubt Böhm-Bawerk, 
daß die Lehre vom Wert „eine der unklarsten, verworrensten 
und strittigsten Partien unserer Wissenschaft‘“* blieb; dennoch 
hofft er, daß die Forschungen der österreichischen Schule diesem 
Zustand. der Wissenschaft eine Ende machen werden. „Durch 
einige Bearbeitungen der jüngeren und jüngsten Zeit — meint 
? „Bei einem Gesellschaftszustande ... wo das System der Erwerbstätigkeit 
gänzlich auf Kaufen und Verkaufen beruht ... ist die Frage vom Werte 
fundamental. Fast jede Ansicht in bezug auf die kommerziellen Interessen 
einer so konstituierten Gesellschaft schließt irgendeine Theorie des Wertes in 
sich, der geringste Irrtum in dieser Beziehung verbreitet den entsprechenden 
Irrtum über alle unsere anderen Schlußfolgerungen‘ (Stuart Mill „Grundsätze 
der politischen Oekonomie“, übers. von Soetbeer, 3. Aufl., 1869, Bd. II, S. 10). 
Freilich wurden in letzter Zeit, angeregt durch Herrn Struve, Stimmen laut, 
nach denen das Wertproblem in keinem Zusammenhang mit dem Verteilungs- 
problem stehe, während Ricardo z. B. das Wertproblem zum Grundpro- 
blem der politischen Oekonomie zählt. (Siehe „Grundgesetze der Volkswirt- 
haft‘. 
X N Dieselbe Ansicht vertritt auch Tugan-Baranowsky, wenn auch seine „Ver- 
teilungstheorie‘“ durchaus das gewichtigste Argument gegen diese „Neuerung“ 
ist. Struve gibt der Frage eine logisch reinere Form, die die Aufstellung einer 
Verteilungstheorie unmöglich macht. 
Dasselbe gilt für Schaposchnikow. (Siehe seine „Wert- und Verteilungs- 
theorie“, Moskau 1912, S. 11.) 
3 J. Stuart Mill 1. c. S. 109. 
* Böhm-Bawerk: „Grundzüge usw.‘“, S. 8.
	        

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Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
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