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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1016561377
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-85201
Document type:
Monograph
Author:
Spann, Othmar http://d-nb.info/gnd/118615904
Title:
Tote und lebendige Wissenschaft
Edition:
Zweite, stark vermehrte und durchgesehene Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
XV, 172 Seiten
Digitisation:
2019
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Tausch und Preis nach individuallistischer und universalistischer Auffassung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Die Einheit der Erkenntnis. 
37 
7 
als ebensoviele Entfaltungen und Verzweigungen dieses einen 
Grundstammes gedacht und bezeichnet. Die analytische Geo- 
metrie, die am Anfang seiner Entdeckungen steht und die für sie 
alle die dauernde Voraussetzung bleibt, ist ihm nicht anderes, als 
die „spontane Frucht der eingeborenen Prinzipien der Methode“.®) 
Diese Beziehung zu begreifen und sie bis in ihre konkreten 
Entwicklungen in der Grundlegung der Mechanik und der 
speziellen Physik zu verfolgen, bildet das erste Erfordernis für 
das geschichtliche und sachliche Verständnis des Cartesischen 
Systems der Philosophie.) 
[. Die Einheit der Erkenntnis. 
Das methodische Erstlingswerk Descartes’, das sein metho- 
Jisches Hauptwerk geblieben ist, beginnt mit einem charakte- 
ristischen Bilde, in‘ dem die historische Eigenart der neuen Denk- 
art sich widerspiegelt. Alle Wissenschaften insgesamt sind nichts 
Anderes, als die Eine menschliche Weisheit, die immer dieselbe 
bleibt, auf wie verschiedene Objekte sie auch angewandt werden 
mag, und die von den Gegenständen so wenig eine innere Ver- 
änderung erfährt, wie das Licht der Sonne von den vielerlei 
Dingen, die es erleuchtet. Dieses Gleichnis, das Descartes. von 
Plotin entlehnt, hat in der neueren Philosophie eine selbständige 
Geschichte. In der Naturphilosophie und insbesondere bei Gior- 
dano Bruno dient es regelmässig dazu, die „Teilhabe“ des Ein- 
zelnen am Absoluten zu bezeichnen; zu verdeutlichen, wie das 
All-Eine, trotz der mannigfachen Formen und Gestalten, in denen 
es sich spiegelt, dennoch in steter unwandelbarer Identität be- 
harrt. (S. ob. S. 356.) Entgegen der Vereinzelung und Zersplitte- 
rung, in der sich das Universum den Sinnen darstellt, wird hier 
der Gedanke einer in all ihren Aeusserungen gemeinsamen Grund- 
kraft festgehalten, die sich der reinen Vernunftanschauung 
unmittelbar erschliesst. So bezeichnet denn schon hier das Bild 
den Fortschritt zu einer höheren gedanklichen Synthese, zu einer 
neuen „intelligiblen“ Auffassung des Alls. Und dennoch bleibt 
diese Wendung noch völlig ausserhalb des Gesichtskreises, den 
Descartes. von seinen ersten Schritten an. für das Problem be-
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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