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Leitfaden durch die Sozialpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Leitfaden durch die Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
1016716656
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-162582
Document type:
Monograph
Author:
Altmann-Gottheiner, Elisabeth http://d-nb.info/gnd/116295279
Title:
Leitfaden durch die Sozialpolitik
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1923
Scope:
107 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Leitfaden durch die Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents

Full text

1. Buch. KEinleitende Lehren. 
Adelige war verpflichtet, dasselbe einzusammeln und am Michaelis- 
tage nach Gran einzuliefern. Die Goldene Bulle erklärt die Steuer- 
freiheit der Adeligen. Staatliche Einnahmequellen waren in dieser 
Zeit noch Gold-, Silber- und Salzbergwerke, Naturallieferungen 
(collectas) usw. Karl Robert von Anjou vermehrte die Staats- 
einkünfte durch ein auf die hohe Geistlichkeit ausgeworfenes Neu- 
jahrsgeschenk, ein Drittel des für den Papst gesammelten Zehnten; 
er erhöhte das lucrum camerae, welches aus einem Schlagschatz 
zum Rechte der Finanzverschlechterung wurde und dann in eine 
dauernde Steuer umgewandelt wurde; diese Steuer wurde nach 
Porten ausgeworfen. Auch die Einführung des Neunten unter 
Ludwig dem Großen vermehrte die Einkünfte des Schatzes in an- 
sehnlicher Weise, da der größte Teil des Grundbesitzes im Besitz 
des Staates war. König Sigismund regelt die Grenzzölle. König 
Matthias führte zur Verteidigung des Landes eine Steuer (subsidium) 
ein. In dem mittelalterlichen Staatshaushalt waren daher die wich- 
tigsten Einnahmequellen: Grundbesitz, Salz- und Metallbergwerke, 
der Grenzzoll, das Lucrum camerae und Subsidien; die gesamten 
Steuern lasten auf den Untertanen, der Adel war steuerfrei. Während 
der Türkenkriege wurden die Subsidien zu einer ständigen Steuer — 
sowie die Zwangsarbeitsleistung bei den Festungen; oft wurden auch 
Naturalleistungen für die Versorgung des Heeres in Anspruch ge-- 
nommen. Eine große Bedeutung hat vom Standpunkte der Finanz- 
geschichte der Landtag vom Jahre 1712/15, der die ständige Kriegs- 
steuer einführte, welche eine Zeitlang in natura geleistet wurde, 
aber schon im Jahre 1722 mit 2138000 Gulden festgesetzt wurde. 
Die Bemessungsgrundlage war die Porta (Landmaß), denn die Grund- 
lage dieser Steuer bildete nicht bloß der Grundbesitz, sondern alles, 
was auf die Erwerbsfähigkeit der Untertanen einwirkte, es war also- 
auch eine Besteuerung der Arbeit und des Kapitals. Die jähr- 
lichen Fassionen erfolgten auf einem mit 95 Rubriken versehenen 
Bogen, welcher die Aufnahme der Familienglieder, der Haustiere, 
der Wasser- und Landmühlen, der Färbereien, Fleischbänke, Leinen- 
und Hanfpressen, Bienenstöcke, Branntweinkessel, der Gewerbe- 
treibenden, Kaufleute, Fuhrleute, Taglöhner bezweckte; auf Grund 
dieser Daten wurde die Zahl der Steuereinheiten (Dica) festgesetzt. 
Die Deperditen sind eine aus der Zeit Josefs IL. stammende; 
Leistung, wonach für das Heer Lebensmittel zu einem festgesetzten 
Preise geliefert werden mußten, woraus sich ein Defizit ergab, das 
das Land tragen mußte. Hierzu kamen noch die Einkünfte aus 
dem Post- und Lottoregal und die auf die Juden ausgeworfene 
Toleranzsteuer. Bis zum Jahre 1848 waren die wichtigsten Staats- 
18
	        

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Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
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