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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

ebensowenig läßt sich der angebliche Grund dieser Belohnung, die 
Übernahme des Kapitals von 600000 aufrecht erhalten. 
Nathan Mayer, obgleich der hervorragendste von Meyer Amschels 
Söhnen, war zu dem Zeitpunkt der französischen Okkupation noch 
lange nicht der Mann, auf den der Kurfürst besondere Stücke 
hielt. Wie hätte der mißtrauische Fürst gestatten können, daß ein 
wesentlicher Teil seines Vermögens einem Manne überlassen wurde, 
den er persönlich kaum kennen konnte, da er seit 1798 sich außer 
Landes befand, und der seine Geschäfte zunächst so selbständig 
und unabhängig vom Frankfurter Mutterhaus betrieb, daß er an 
dem Gesellschaftsvertrag von 1810 unbeteiligt blieb, und sein Vater 
nur ungenügend über sein Tun und Lassen unterrichtet war. Im 
Juli des Jahres 1807, also etwa 8 Monate nachdem die Rettung 
jener Summe stattgefunden haben müßte, hatte der Kurfürst, der 
doch mit mehreren Brüdern Nathan Mayers in fortgesetztem und 
intimstem persönlichen Verkehr stand, gerade gegen den letzteren 
eine solche vorgefaßte Antipathie, daß er seinem Londoner Geschäfts 
träger, dem Kriegsrat Lorentz, aufträgt, ihn ohne Umstände ab 
zuweisen, wenn er es wagen sollte, nochmals nach des Kurfürsten 
Geldangelegenheiten zu fragen, da letzteres ganz gegen dessen 
Intention sei (s. o. S. 127). ln dieser Weise hätte er nicht von einem 
Manne sprechen können, der für ihn die bedeutende Summe von 
600 000 ^ zu verwalten hatte. Anders allerdings war das Ver 
hältnis des Kurfürsten zum alten Rothschild. Dieser besaß bereits 
im Jahre 1806 sein Vertrauen, aber doch auch nicht in dem Maße, 
daß er ihm ohne weiteres ein so bedeutendes Stück seines Eigen 
tums zur unumschränkten Verwaltung überlassen hätte. Noch im 
Juli 1807 hegt der Kurfürst Bedenken, ihm den Wert von nur 
200 000 fl ohne entsprechende Sicherheit in Händen zu lassen, und 
bringt dies im Briefwechsel mit Buderus unverhohlen zum Aus 
druck 228 . Ein Jahr später, im Sommer 1808, kann er sich nur 
mit schwerem Herzen dazu entschließen, seinem Rechnungsführer 
Buderus zu gefallen die Summe von 223 800 fl auf 16 Wechsel an 
Meyer Amschel zu leihen, wonach dieser übrigens gar nicht ver 
langte. ln beiden Fällen wäre das Gebahren des Kurfürsten mehr 
als lächerlich gewesen, wenn Rothschild bereits seit dem Jahre 1806 
im Besitze der kurfürstlichen Millionen war. 
Als Meyer Amschel so viel Vertrauen gewonnen hatte, daß 
ihm die Realisierung der englischen Konsuls übertragen wurde,
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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