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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

27 
Kommission“ ist daher eine häufig wiederkehrende Bezeichnung 
Frankfurter Firmen, und diese Bezeichnung wurde auch dann noch 
beibehalten, als die Spedition und Kommission bereits ausgeschaltet 
und nur das Wechsel- oder Bankgeschäft noch übrig war. 
Rothschilds Vermögensstand um 1800. 
Im Jahre 1801 trat das Rothschildsche Geschäft in ein neues 
Stadium. Meyer Amschel wurde in stärkerem Maße als bisher bei 
den Geldgeschäften des Landgrafen verwendet und tat die ersten 
Schritte zum Bankgeschäft großen Stils. Da uns die Quellen ab 
gehen, aus denen die bisherige Entwicklung seines Hauses genauer 
als es geschehen ist, dargelegt werden könnte, so wollen wir ver 
suchen, wenigstens über seine damaligen Vermögensverhältnisse 
Aufschluß zu gewinnen. 
Den Eltern Meyer Amschels wird Mildtätigkeit und Gastfrei 
heit nachgerühmt. Man muß also annehmen, daß ihnen auch die 
Mittel zu Gebote standen, um diese Eigenschaften in merklicher 
Weise zu betätigen 80 . Da Meyer Amschel aber vier Geschwister 
hatte, und seine Eltern, wie es scheint, kein hohes Alter erreichten, 
so wird man das Vermögen, das er von Haus aus besaß, nicht hoch 
anschlagen dürfen. Ein Jahr später, nachdem er den Titel erhalten 
hatte, mit dem er glaubte in Frankfurt sein Glück zu machen, 
gründete er seinen Hausstand. Am 29. August 1770 schloß der 
Sechsundzwanzigjährige seine Ehe mit Gutle Schnapper, der Tochter 
des Handelsmannes Wolf Salomon Schnapper. Die Mitgift seiner 
Braut betrug 2400 fl. Sein eigenes Vermögen aber muß damals 
schon erheblich gewesen sein. Das beweist die Höhe des damaligen 
Geschäftsgewinns. 
Die Quelle, aus der wir diesen Geschäftsgewinn feststellen, ist 
die denkbar zuverlässigste. Das jüdische Gesetz schreibt vor, daß 
man den Zehnten von seinem Einkommen an die Armen geben soll. 
Fromme Juden führen daher heute noch ein sog. Maaserbuch, in 
das sie ihre Almosen eintragen, um gewissenhaft kontrollieren zu 
können, ob sie den Zehnten voll entrichtet haben. Ein solches 
Maaser- oder Zehentbüchlein führte auch Rothschild. Man erfährt 
daraus, daß an seinem Geschäft sein Bruder Kaimann beteiligt war, 
der am 19. Mai 1782 starb, und daß derselbe Anspruch auf ein Drittel 
vom Gewinn hatte. Beide Brüder hatten vom 19. Februar 1771 bis
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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