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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

68 
kasse befänden 87 , auszufolgen, soweit er selbst nicht dabei kompro 
mittiert werde, 3. keinerlei weitere Nachforschungen nach derartigen 
Nachweisungen anzustellen, 4. die im Bellevueschloß gefundenen 
Korrespondenzen durch den Intendanten Lamartilliere [so!] auszu 
liefern 88 . Als Lohn für seine Untreue ließ er durch den Bankier 
und Legationsrat Jordis aus Frankfurt 800 000 Livres verlangen. 
Es sollten damit auch sein Helfer Marteillere und zwei ins Ver 
trauen zu ziehende Hehler abgefunden werden. Daß im übrigen sein 
Anerbieten reell gemeint war, erkannte nur der Minister von Waitz, 
nicht von Baumbach, am wenigsten der mißtrauische Kurfürst. Dieser 
bestand bis zuletzt auf einer schriftlichen Versicherung des Gouver 
neurs, die dieser aber ablehnte, weil er fürchten mußte, dadurch 
kompromittiert zu werden. Es kam dahin, daß die Minister nach und 
nach ohne des Kurfürsten Autorisation die Summe von 700000 Livres, 
auf die Lagrange seine Forderung ermäßigt hatte, komplettierten, 
und der Kurfürst mußte es wohl oder übel genehmigen. Unterm 
10. Februar machten ihm die Minister Mitteilung von der ihnen 
unumgänglich erschienenen Auszahlung der Restsumme von 
300 000 Livres. Der Geh. Rat von der Malsburg überbrachte dem 
Kurfürsten persönlich den Bericht. Lagrange hatte inzwischen 
konsequenterweise auch dasjenige Zugeständnis gemacht, ohne das 
alle seine Versprechungen von fraglichem Wert geblieben wären, daß 
nämlich die Zins- und Stückzahlungen der verschwiegenen Kapitalien 
nur gegen des Kurfürsten eigene Quittung erfolgen sollten 89 . Das 
Verzeichnis über die 11 Millionen Taler wurde vom Geheimen Mi 
nisterium neu aufgestellt und dem Gouverneur überreicht. Alle in 
den Händen des Gouverneurs befindlichen Schriftstücke wurden 
dem Geheimen Kriegsrat Buderus von Carlshausen ausgefolgt. 
Damit hatte die Bestechungsaffäre ihren Abschluß erreicht. 
Es blieb nur noch übrig, die ausgelieferten Literalien außer Landes 
zu schaffen; und hier zum ersten Mal bei dem ganzen Rettungswerk 
tritt auch das Haus Rothschild in Tätigkeit. Der Kurfürst hatte 
verlangt, daß die ausgelieferten Etats nach Rendsburg gesendet, 
die übrigen Literalien dem Antrag der Minister gemäß in Frankfurt 
sicher verwahrt werden sollten 90 . Es wurden ihm aber nicht nur 
die sog. Etats, sondern auch sonstige aktuelle Dokumente, die von 
Wichtigkeit waren, zugeführt. Im April des Jahres 1807 überbrachte 
ihm der Archivarius Galland folgende Schriftstücke: Den summa 
rischen Extrakt der Einnahmen und Ausgaben bei der Oberrent-
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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