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Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weg der Reparation

Monograph

Identifikator:
101775134X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-30538
Document type:
Monograph
Title:
Arbeiterfürsorge im Hause Cornelius Heyl, Worms a. Rhein
Edition:
Jubiläumsausgabe zum 10. Februar 1913
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Graphische Kunstanstalten J.J. Weber
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (39 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Weg der Reparation
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Von Versailles zum Londoner Ultimatum
  • Teil II. Die Politik der Erfüllung und der Kampf um das Moratorium
  • Teil III. Die Besetzung des Ruhrgebiets
  • Teil IV. Der Dawesplan
  • Teil V. Der Ausblick auf das Ziel

Full text

unmöglich sein würde, eine Einigung der Alliierten mit Deutsch- 
land auf eine bestimmte Reparationssumme zu erzielen, Ein- 
sichtige Kreise beider Parteien sprachen offen aus, daß in dieser 
Richtung ein unüberbrückbarer Zwiespalt zwischen Frankreich 
und Deutschland klaffe, In Frankreich herrschte die große 
Angst, daß bei Festsetzung der Schuld in erträglichen Grenzen 
Deutschland zu billigen Kaufes aus dem Versailler Vertrage los- 
kommen. und in zehn oder zwanzig Jahren dem geschwächten 
Frankreich wirtschaftlich und politisch wieder ein furchtbarer 
Gegner werden würde, Man weigerte sich auch, als Maßstab für 
die Höhe der Reparationsschuld die deutsche Zahlungsfähigkeit 
zu einem Zeitpunkt anzunehmen, wo Deutschlands wirtschaftliche 
Kraft gering sei und die Gefahr bestehe, daß die Möglichkeiten 
künftiger Entwicklung unterschätzt würden. Der Leitartikler des 
„Temps“ schrieb am 18, Januar 1921: „Die öffentlichen Finanzen 
Deutschlands sind in einem schauderhaften Zustand, aber die 
Entwicklung der deutschen Industrie und des deutschen Handels 
nimmt schon wieder einen mächtigen Aufschwung, Es würde 
daher unvernünftig sein, schon heute das Deutsche Reich auf zu 
schwere Zahlungen festzulegen, die es zum Bankerott bringen 
würden, Aber es wäre noch viel unerträglicher, auf die Summe 
zu verzichten, welche Deutschland später nach Maßgabe seiner 
wachsenden‘ wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird zahlen 
können,“ 
Das klingt sehr vernünftig, ist aber bei Lichte besehen der 
kurzsichtige Standpunkt des Rentiers, der ängstlich darauf be- 
dacht ist, ja nichts von seinen Forderungen aufzugeben, und der 
nicht überlegt, daß er es durch seine Hartnäckigkeit dem zur 
Zeit zahlungsunfähigen Schuldner schwer oder unmöglich macht, 
wieder auf die Beine zu kommen und überhaupt etwas zu zahlen. 
So verkehrt aber auch die französische Auffassung war, man 
mußte mit ihr rechnen, Da Frankreich als größte militärische 
Macht Europas und als Hauptgläubiger Deutschlands sich einer 
Einigung über die Schuldsumme verschloß, so war es für Deutsch- 
land nicht ratsam, das Angebot einer Zwischenlösung grund- 
sätzlich abzulehnen, Denn ein Arrangement auf fünf Jahre ent- 
In
	        

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