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Kapitalismus und Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kapitalismus und Sozialismus

Monograph

Identifikator:
1019428651
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56798
Document type:
Monograph
Author:
Eckstein, Gustav http://d-nb.info/gnd/101214995
Title:
Kapitalismus und Sozialismus
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag der Wiener Volksbuchhandlung
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kapitalismus und Sozialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

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Vater den Braten zu riechen und tiefes Mißtrauen erfaßte rhu gegen die 
Ehrlichkeit feines Kompagnons. Aber was sollte er machen? Das Messer 
saß ihm an der Kehle, Beweise für einen Betrug hatte er nicht und so 
mußte er, der Not gehorchend, unterschreiben. . 
Er stand nun wieder vollkommen mittellos da und mußte froh setn, 
bei einem großen Werk einen Posten zu erhalten, der noch schlechter bezahlt 
war als der, den er einst innegehabt hatte. 
Bei Herrn Fuchs aber trug sich ein Wunder zu. Kaum hatte der das 
Patent allein im Besitz, als das Verfahren plötzlich viel besser wurde. Die 
Ware war nun nicht mehr fleckig und ließ sich auch ganz gut färben. Wie 
das zuging, das konnte niemand je ergründen. Meinem Vater, der ihm 
einmal Vorhaltungen zu machen versuchte, entgegnete Herr Fuchs ganz 
ruhig, er bedaure, daß gerade mein Vater auf diese »unliebsame« Geschrchte 
zu sprechen komme. So sei er genötigt, offen zu sagen, daß es meinem 
Vater der ja gewiß ein guter Theoretiker sei, an der praktischen Begabung 
offenbar fehle. Erst als er fort war, habe der Werkführer, den mein Vater 
nie habe zur Geltung kommen lassen wollen, einige Verbesserungen ange 
bracht, die nun den Erfolg herbeigeführt hätten. „ t 
Es wäre ja möglich, daß sich das von meinem Vater erfundene Ver 
fahren erst nach längeren Versuchen wirklich praktisch gestalten ließ. Das 
kommt bei neuen Erfindungen oft genug vor und daran ist schon mancher 
Erfinder zugrunde gegangen, aber gerade in diesem Falle kann ich einen 
ganz bestimmten Verdacht nicht loswerden, den schon mein Vater ausge 
sprochen hat. Gegen diesen Werkführer, den Herr Fuchs selbst angestellt 
hatte, war mein Vater stets mißtrauisch gewesen. Er hatte wrederholt be 
merkt, daß dieser schlechte Felle und minderwertige Farbmtttel verwendete. 
Damals hatte Vater geglaubt, daß diese Verfehlungen auf Unwrssenhett 
oder Ungeschicklichkeit des Mannes zurückzuführen seien. Und nun erfaßte 
ihn der Argwohn, daß das ein mit dem Chef abgekartetes Spiel gewesen 
war, um meinen Vater um die Früchte seiner geistigen Arbeit zu prellen. 
Wie dem immer war, der Betrieb des Herrn Fuchs wurde bald ganz 
nach dem neuen Verfahren eingerichtet und heute ist dieser Ehrenmann ein 
vielfacher Millionär, dessen Automobil mit Straßenkot den Sohn des 
Mannes überschüttet, der seinen Reichtum in Wirklichkeit geschaffen hat und 
selbst in Dürftigkeit und Kummer zugrunde ging." 
Der Ursprung des Proletariats. 
„Wo Tauben sind, fliegen Tauben, zu," sagte Karl, als ich geendet 
hatte, ,-das sieht man da, wieder. Wenn einer Geld hat, dann wird es schon 
von selber mehr. Wenn aber einer keines hat, dann geht es ihm wie meinem 
Großvater oder deinem Vater. Mein Großvater war ein tüchtiger Tischler, 
dein Vater ein guter Chemiker; und wer hatte den Vorteil davon? Beide 
mal ein Kerl, der Geld hatte und ein weites Gewissen. Viel Tüchtigkeit, 
Fleiß oder Talent hat dazu wirklich nicht gehört." 
„Das mag ja sein," erwiderte Wilhelm nachdenklich, „daß nicht viel 
dazu gehört, sein Vermögen zu vergrößern, wenn schon einmal eines da ist. 
Gar so sehr imponiert mir, offen gestanden, mein Herr Chef auch nicht. 
Aber damit einmal ein Vermögen zusammenkommt, dazu bedarf es doch
	        

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Kapitalismus Und Sozialismus. Verlag der Wiener Volksbuchhandlung, 1920.
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