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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

65 
das zu tun? Le Play ging zu den „Sozialen Autoritäten“, welche 
die Doktrinen nach „ihren Ergebnissen beurteilen, indem sie das 
Gute in dem erblicken, was die Menschen einander nähert, das 
Böse in dem, was sie trennt“. Aber dadurch werden wir noch 
nicht über die Schwierigkeiten der hier aufgeworfenen Frage hin 
ausgehoben. 
Was Le Play unter „Vernunft“ versteht, ist nicht klar; 
denn die von ihm angegriffenen zeitgenössischen Gelehrten, die sich 
als „Interpreten der Vernunft“ ausgeben, haben nach der An 
schauung der „Sozialen Autoritäten“ offenbar nicht die richtige 
„Vernunft“. Wo ist also diese zu finden? Jeder glaubt schließlich, 
daß das, was er denkt und tut, vernünftig ist, und so geben sich 
alltägliche Meinungen für die einzig richtige „Vernunft“ aus. Die 
Weisheit der „Sozialen Autoritäten“ in allen Ehren. Es waren 
darunter offenbar sehr bedeutende, weitblickende Männer. Aber 
zunächst hing natürlich viel davon ab, welche „Soziale Autoritäten“ 
Le Play konsultierte; es waren doch immer nur einzelne Menschen, 
und dann waren es eben auch Menschen mit menschlichen Irrtümern, 
vor allem Menschen ihrer Zeit, die daher nicht ohne weiteres als 
Verkörperung aller Vernunft, als authentische Interpreten des 
Sittengesetzes betrachtet werden können. 
Le Play versteht unter „Sittengesetz“ zunächst die zehn 
Gebote, den „Dekalog“, den er bei jeder Gelegenheit erwähnt. Er 
betrachtet ihn mit Recht als die Grundlage, als Voraussetzung, als 
Maßstab für jede soziale Existenz. Aber den gesamten Inhalt 
des Sittengesetzes kann man nicht ohne weiteres aus den zehn Ge 
boten entnehmen, sondern muß ihn in der Regel erst durch tief 
greifende Ermittlung der wechselnden Existenzbedingungen der Ge 
samtheit zu erfassen suchen. 
Le Play weiß genau, daß der „Dekalog“ der Interpretation be 
darf; denn er definiert das Sittengesetz als 
die Vorschriften des Dekalogs mit den Interpretationen, wie sie bei den der 
sozialen Grundverfassung treuen Völkern durch Religion, Sitte und geschriebene 
Gesetze festgelegt sind 1 ). 
Aber diese Definition ist unklar, wie sehr viele Definitionen Le Play’s. 
Zunächst wieder: was ist die soziale Grundverfassung (constitution 
essentielle)? Le Play antwortet: 
*) 0. E. I, 463. 
5*
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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