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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

140 
herstellt und den Zwischenhandel vollständig ausschaltet, ge 
stalten sich so, daß 40 ojo der Fertigprodukte nach Amerika, 
20 o/o nach England, Frankreich, Österreich, Chile und Schweden 
exportiert werden und die übrigen 30 o/ 0 der Gesamtproduktion 
sich auf die sechzehn Filialen in Deutschland verteilen. Der 
Export von Lederhandschuhen ist in München der größte von 
allen Erzeugungsstätten Deutschlands; während der letzten 
2 Monate vor unserer Erhebung wurden allein für etwas über 
400 000 Mark Handschuhe ausgeführt. Heute bringt der 
Fremdenverkehr mit seinen Veranstaltungen die reichen Ameri 
kaner und Engländer, denen diese Bestellungen zu verdanken 
sind, nach München. 
Außerdem findet seitens der Firma, welche eine eigene 
Gerberei und Färberei an den Betrieb angegliedert hat, ein 
bedeutender Versand von fertigen Handschuhfellen statt, die 
ihren Weg namentlich nach Schweden, Norwegen und Rußland 
nehmen. Zugleich werden in der Lohnfärberei die eingesand 
ten Felle fremder — hauptsächlich österreichischer — Fabri 
kanten gegen festen Preis gefärbt und „gebimst“. Das Roh 
material der Handschufabriken bilden die Lammfelle, Ziegen 
felle, Reh- und Renntierfelle, aus welchen durch ein eigenes 
Weißgerbverfahren das Handschuhleder gewonnen wird. Die 
Lammfelle bezieht die Firma von einer Agentur in Florenz, 
welche diese Felle einzeln zusammenkauft und an bestimmte 
Lederfabrikanten weiterverkauft. Mittels Offerte werden Ziegen 
felle aus Sachsen und Bayern selbst bezogen; Rehfelle kommen 
aus Deutschland, Renntierfelle liefert Rußland in größeren 
Mengen. 
Da es bei der Handschuhfabrikation auf die subtile Be 
handlung des Materials ankommt, spielt die Maschine bis auf 
die Nähmaschine in diesem Gewerbezweig keine so große 
Rolle, als man bei der Massenproduktion von Handschuhen 
anzunehmen geneigt ist. Trotzdem besitzt die Firma Roeckl 
eine Anzahl Lederbearbeitungsmaschinen, die auf die Angliede 
rung der Gerberei und Färberei zurückzuführen sind. Ein 
Wasserrad überträgt die Kräfte der Isar auf die verschiedenen 
Entfleischungs-, Walk- und Bimsmaschinen.
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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