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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

72 
ihren Betrieb aufgenommen, der jedem Kulturhistoriker gefallen 
wird: die .Wachsabgüsse aus Jahrhunderte alten „Holzmodeln“. 
Heute, wo der naiven alten Volkskunst mit Recht so inten 
sives Interesse entgegengebracht wird, ist es zu begrüßen, daß 
mit den im Original dargestellten Wachsgußarbeiten, die auch 
in jedem Wohnraum köstlich dekorativ wirken, der Sinn für 
solche Kunstarbeiten wieder geweckt wird. Bis an den Aus 
gang des XVI. Jahrhunderts reichen diese Originalmodel zu 
rück, Model aus Birnbaumholz geschnitten und in Museen 
aufbewahrt. Die verschiedenen Wachsfiguren, nach diesen Mo 
deln in rotem Wachs gegossen, oft auch naturgetreu bemalt, 
bilden eine Serie ganz reizender Kulturdokumente einer längst 
entschwundenen Zeit, deren manches dem Freunde echter 
Volkskunst dauernde Freude bereiten wird. 
Mit der neuzeitlichen Entwicklung der Stadt München ge 
wachsen und groß geworden, verdankt auch die Herstel 
lung künstlicher Blumen namentlich der Pflege von 
Kunst und Kunstgewerbe, durch welche das, Königshaus die 
Stadt München zur Metropole im Reiche künstlerischen Schaf 
fens emporgehoben hat, ihre Entstehung und reichste Förde 
rung. Verfeinerte Bedürfnisse und Lebensansprüche mit der 
Entwicklung Münchens bei dem Publikum im allgemeinen und 
ein für Schönheit und Schmuck empfänglicher Sinn besonders 
bei den Damen hatte schon längst der französischen, insbe 
sondere der Pariser Industrie künstlicher Blumen ein günstiges 
Absatzgebiet geschaffen, als Fräulein Antoinette von Heckei 
den Gedanken faßte, die Herstellung künstlicher Blumen nach 
den von der französischen Industrie dargebotenen Mustern 
aufzunehmen. Der sich immer mehr ausdehnende Kunstsinn 
der Münchener Bevölkerung kam zu Hilfe. Elemente aus höhe 
ren Kreisen, zu denen sich bald die Töchter kleiner Beamten 
und Bürger gesellten, bildeten zusammen einen Arbeitsstock, 
dem es bald gelang die Fabrikation schrittweise auf die mannig 
faltigsten Sorten von Blüten, Blumen und Blättern auszudehnen 
und qualitativ auf die Höhe der Pariser Industrie zu bringen. 
So wurde die Herstellung künstlicher Blumen in München 
eingeführt und bald in einem Betriebe zur höchsten Blüte ge 
bracht durch Josef von Heckei, dessen Wirken fruchtbar und
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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