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Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

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Bibliographic data

fullscreen: Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

Monograph

Identifikator:
1022292676
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36925
Document type:
Monograph
Author:
Ehrenberg, Paul
Title:
Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (34 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
  • Title page

Full text

23 
letzten Jahren haben bei der Weitsichtigkeit der hier in Betracht kom 
menden Jnteressentenvertretungen dieselben nach Erprobung der Ha 
ber scheu Erfindungen im wirklichen Fabrikbetriebe trotz des bereits 
mehrfach erwähnten Abkommens sich mit einem Sinken des Verdienstes 
am Ammoniak vertraut machen müssen. Der Krieg mit seinem Heran 
wachsen der deutschen Luftindustrie wird ein weiteres Herabgehen des 
selben bedingen, aber mit Monopol selbst bei den später zu empfehlen 
den Preisen immer noch ein geringeres, als es ohne Monopol eintreten 
dürfte. 
Nachteile der vor- Wenn nun bei diesen Herstellungskosten für 
geschlagenen Höchst- das Kiloprozent Stickstoff die oben genannten 
preise. Höchstpreise etwas reichlich zu hoch erscheinen, so 
koinmen noch zwei gewichtige Gründe gegen dieselben hinzu: 
Einmal, sie bieten keinen rechten Anreiz zur Verwendung und beson 
ders zur Mehrverwendung von Stickstoffdüngemitteln. Es gibt aber in 
Deutschland noch viele Tausende und Zehntausende von landwirtschaft 
lichen Betrieben, in denen bei zweckmäßiger Anwendung noch reichliche 
Mengen von Stickstoff über den bisherigen Bedarf hinaus nnt Nutzen 
herangezogen werden können. Die Anwendungsmöglichkeiten vermehren 
sich mit dem Sinken des Stickstoffpreises für das Kiloprozent auf jeden 
Pfennig ganz erheblich. Können demnach die Stickstoffpreise gegenüber 
den vor dem Kriege gültigen erheblich gesenkt werden, so wird es nicht 
nur möglich sein, eine aus bereits dargelegten Gründen entspringende 
Abneigung, die bisher verbrauchten Stickstoffmengen in unserer Land 
wirtschaft weiter zu verwenden, zu überwinden; wir werden vielmehr 
in kürzerer Zeit zu einer merklichen Vermehrung des Stickstoffbedarfs 
unserer Landwirtschaft kommen, was ebenso im Interesse der Unter 
bringung unserer heimischen Stickstoffproduktion wie ini Interesse der 
Nahrungsmittelgewinnung im eigenen Lande gelegen und daher vom 
höchsten volkswirtschaftlichen Nutzen ist. 
Dann muß es zweitens als unerwünscht erscheinen, daß nachher 
etwa bei einem auf 6 Pfennig begrenzten Höchstverdienste des Reiches 
für das Kiloprozent die Stickstoffpreise auf dem heimischen Markt sehr 
weit unter die im Gesetz genannten Höchstpreise fallen. Es würde das 
in nicht landwirtschaftlichen Kreisen als eine nicht vorausgesehene, oder 
jedenfalls nicht in diesem Umfange beabsichtigte „Liebesgabe" an die
	        

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Wie Muß Sich Das Stickstoff-Monopol Gestalten? Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen, 1915.
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