Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

143 
Uhr und Glocke bestimmt wurde. Die Gesamtkosten hierfür hatte man auf 600 
fl. veranschlagt. Für Versuchsbaue waren 1000 fl. angesetzt und für die Be 
treibung der Bohrlöcher 3000 fl. jährlich, wobei für den Monat 250 fl. bestimmt 
wurden. Außerdem war noch für neue Seile ein Betrag von 200 fl. vorgesehen. 
Der erste niedergebrachte Schacht hatte eine Weite von 3,58 in. Die Arbeiten 
zur Fertigstellung des Schachtes fanden am 16. Juni 1824 ihren Abschluß. 
Insgesamt wurden für den Schacht 21000 Mark Baukosten verwandt. 
Beim Erbohren der Steinsalzlager zu Hall ergab es sich, daß das dnrch- 
sunkene Gebirge fast vollständig wasserleer war. Man erbaute daher einen 
saigern Schacht von 332^/g Fuß Tiefe, der sowohl als Förderschacht, wie als 
Einlaßschacht für Wasser und zum Auspumpen der Sole diente. Später wurde 
neben diesem Schacht noch ein Treppenschacht niedergetrieben, der die Bewetterung 
verbesserte, auch die Ein- und Ausfahrt erleichterte. Vom Hauptschacht aus 
wurde dann das Steinsalzlager durch Strecken weiter aufgeschlossen, wobei durch 
Untersuchungen ermittelt wurde, daß das Lager sich von Ost nach West in einer 
Ausdehnung von rund 1100 Fuß erstreckte. Die Lagerstätte zeigte die Form 
einer Bohne, in der Mitte etwa 28 Fuß Mächtigkeit besitzend. Der Aufschluß 
der Lagerstätte von Süden nach Norden wurde bis auf 2700 Fuß Länge be 
wirkt, ohne daß das Ausgehende des Lagers erreicht wurde. 
Für den Abbau des Steinsalzlagers schlug man anfangs drei verschiedene 
Verfahren ein. Zuerst führte man dem Steinsalzlager durch das Fundbohrloch 
Wasser zu, wodurch eine teilweise Aussolung des Lagers bewirkt wurde; die so 
erzeugte Sole wurde dann auf der Saline zu Hall weiter verarbeitet. Dieses 
Verfahren blieb jedoch nur 1 3 / a Jahre in Anwendung, während welcher Zeit 
man rund 10 000 Ztr. Kochsalz hierdurch gewann. Durch die Aussolung er 
gaben sich jedoch bald erhebliche Nachstürze des Hangenden, sodaß man sich zur 
Aufgabe dieses Verfahrens gezwungen sah. Es wurde nun zum Sinkwerks 
betrieb übergegangen, der erst nach mehreren mißglückten Versuchen brauchbar 
wurde. 
Nach dem Betriebsplan des Jahres 1855 sollte die Steinsalzgewinnung 
auf Wilhelmsglück insgesamt 447 000 Ztr. erreichen. Der Absatz dieser Salz 
menge sollte im folgenden Umfange vor sich gehen x ): 
1800 Ztr. Steinsalz für Wilhelmsglück selbst, zu 2 fl. lS'/a kr. 
40 000 „ „ „ Königsbronn und Ulm, „ 2 „ — „ 
133 000 „ „ „ das übrige Württemberg, „ 1 „ 43 „ 
45 200 „ „ „ das inländische Gewerbe, „ — „ 18 „ 
150 000 „ „ „ das ausländische Gewerbe,15—17,, 
Die verbleibende Steinsalzmenge von etwa 75 000 Ztr. sollte für Kochsalz 
aufgelöst werden. Die gesamten beschäftigten Personen, mittelbar, wie unmittel 
bar, schätzte man 1855 auf beiden Salzwerken Halls auf 600—700. Darunter 
waren auch die Salz- und Holzfuhrlente, Küblermeister, Webermeister und andere 
Gewerbetreibende zu verstehen. Den Webermeistern fiel die Aufgabe zu, die für 
den Salzversand notwendigen Säcke herzustellen. Auch die Flößer, welche das 
Holz für den Salinenbetrieb auf dem Kocher heranschafften, sind in der obigen 
Ziffer miteinbegriffen. 
Mit dem steigenden Absatz des Steinsalzes konnte jedoch der Sinkwerks- 
1) Verhandlungen d. württ. Kammer d. Abgeord., Jahr 1855. II. Beilag.-Bd„ 
S. 264.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.