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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

156 
gen Schichten zu fördern, wobei 2 Förderkörbe mit je 2 nebeneinander befind 
lichen Wagen tätig sein sollten. Förderkorb und Wagen wurden zusammen mit 
1250 kg Nutzlast angenommen. Es waren so bei einer Förderung von 1000 000 kg 
Steinsalz rund 800 Züge notwendig. Da nach der Teufe für einen Zng 30 
Sekunden Dauer und dieselbe Zeit für An- und Abschlagen des Korbes anzu 
setzen war, im ganzen also eine Minute Dauer, so ergaben sich für 800 Züge 
800 Minuten oder 13 Stunden 20 Minuten. Zwei 8stündige Schichten, also 
16 Stunden mußten hiernach das Fördermaximum von 1000 t Salz leicht be 
wältigen. Auf Grundlage dieser Berechnung wäre ein Schachtdurchmesser von 
4 in genügend gewesen, um jedoch für die Zukunft eine Steigerung der Förde 
rung zuzulassen, wählte man einen lichten Schachtdurchmesser von 5 in. Nach 
Fertigstellung des Schachtes richtete man neben der Hauptförderung noch eine 
Hilfsfördernng ein. Die Abteufung des Schachtes bewirkte man in Ziegelstein- 
mauerung von Hand bis 216 in; die ersten zehn Meter der Schachtmauer haben 
eine Stärke von 5 Ziegeln, im weiteren Verlauf weist die Schachtmauer dann 
2 l l 2 Ziegel auf. Der Schacht wird unten durch einen ausgemauerten Sumpf 
abgeschlossen. Das Salzlager ist durch drei Sohlen aufgeschlossen und zwar hat 
man die erste Sohle bei einer Teufe von 177,4 in, die zweite Sohle bei 192,2 in 
und die dritte bei 207,4 in angesetzt. Nach dem Abbauplau wollte man zuerst 
die untere Hälfte des Lagers in Angriff nehmen, d. h. die Höhe von der 3. 
Sohle (207,4 rn) bis zur Streckensirste der 2. Sohle (188 in) abbauen, was 
also einer Abbauhöhe von etwa 19 in entsprach. Auf der dritten Sohle hat 
man von Osten nach Westen Ausrichtungsstrecken von 5 in Breite und 4 in Höhe 
angelegt. In denselben Abmessungen hat man östlich und westlich des 124 na 
langen und 100 na breiten Schachtsicherheitspfeilers Querstrecken aufgefahren, 
und zwar in Abständen von 100 in. 
An dieser Stelle sei auch einer eigenartigen, im Salzwerk Heilbronn unter 
Tage befindlichen Schöpfung gedacht. Es ist dies eine zu einem Festsaal aus 
gebaute Firste, die auf den Besucher einen überaus nachhaltigen Eindruck macht. 
Eine in das Salz gehauene Grotte mit davor befindlichen Tannenbäumen ge 
staltet das Bild noch fesselnder. Zahlreiche elektrische Glühlampen in verschie 
denen Farben verleihen dem Raum Festesglanz, wobei das Salz mit seinen 
schillernden Kristallen von magischer Wirkung ist. Lange Festtafeln durchziehen 
die hochgewölbte Firste, die hier etwa 180 in unter der Erde in der Bauart 
wie ein Kirchenschiff wirkt. Es muß ein eigenartiges Bild sein, hier unter der 
Erde die Bergleute mit ihren Frauen und Kindern zu frohem Feste an den ge- 
schmückten Tafeln bei Musik versammelt zu sehen, wobei auch die Beamten des 
Werkes ihren gemessenen Anteil haben. Das Ganze zeugt von dem freundlichen 
Zusammenwirken zwischen Direktorium und Arbeiterschaft. 
Ueber die auf dem Salzwerk Heilbronn befolgte Abbaumethode ist folgen 
des zu sagen. Im allgemeinen handelt es sich zu Heilbroun um Oerter- und 
Firstenbau, also um eine Abbaumethode, die für den Steinsalzbergbau als vor 
herrschend zu bezeichnen ist. Ein Abbauverfahren, das man sowohl im Staß- 
furter Kalibergbau, wie auch zu Schönebeck antreffen kann. Zu Heilbronn hat 
man nach je zwei Querstrecken Abbauörter von 15 in Breite, 19 na Höhe und 
100 in Länge ausgeschossen. Zur Stütze des Hangenden läßt nian zwischen 
den Abbauörtern Sicherheitspfeiler von 10 in Breite und 100 in Länge stehen. 
Der Abbau vollzieht sich in der Form, daß man von beiden so hergerichteten
	        

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L’évolution Industrielle de La Belgique. Misch & Thron, Éditeurs, 1911.
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